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Flirting with Disaster
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Regie
David O. Russell
Drehbuch
David O. Russell
Produzent
Dean Silvers
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 88 min Land USA Kinostart 18.07.1996 DVD-Start 01.10.1999 Verleih VCL |
Story
Mel Coplin hat so einige, psychische Probleme. Weil er seine richtigen Eltern nicht kennt, kann er seinem fünf Monate alten Sohn keinen Namen geben. Deswegen dreht seine Frau Nancy auch bald richtig durch. Doch sie hat auch noch mit anderen Problemen zu kämpfen, nämlich mit dem Mangel an Sex und dem fehlenden Spaß in ihrer Beziehung. Als dann auch noch Tina Kalb vom Adoptionsbüro in ihrer Wohnung auftaucht, wo doch eigentlich Sex angesagt war, ist der Ofen ganz aus. Auch wenn sie versucht, sich zusammen zu nehmen, als die beiden ihr von der kommenden Reise nach San Diego erzählen, fällt es Nancy zunehmend schwerer. Dort soll nämlich Mels leibliche Mutter wohnen - und dann bekommt ihr Sohn auch endlich einen Namen. Auf geht’s zum glücklichen Familientreffen...
Schauspieler
Ben Stiller, Patricia Arquette, Téa Leoni, Alan Alda, Mary Tyler Moore, George Segal, Lily Tomlin, Josh Brolin, Richard Jenkins, Celia Weston, Glenn Fitzgerald, Beth Ostrosky
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Drehbuchautor David O. Russell liefert mit seinem zweiten Langfilm eine Komödie ab, die vielleicht im Ansatz durchaus komische Ansätze bietet, in der Ausführung jedoch nur als unglaublich anstrengend und nervig zu bezeichnen ist. Dabei ist Ben Stiller als Mel Coplin noch der Normalste in dieser kunterbunten Familienkomödie. Alle anderen Mimen zerren besonders schmerzend mit ihren Leistungen an den Nerven des Zuschauers. Hinzu kommt, dass Russell allerhand abstruse Handlungsverläufe streut, die so derart albern sind, dass es schon bald überhaupt keinen Spaß mehr macht, diesem Film überhaupt folgen zu wollen. Dabei ist die Besetzung erste Sahne. Ben Stiller als Mel, Patricia Arquette als seine Frau Nancy, Téa Leoni als Tina Kalb und weitere Schauspielgrößen, wie Alan Alda, Richard Jenkins und Josh Brolin sind in diesem Streifen zu sehen. An den Leistungen der Mimen darf man das Versagen von "Flirting with Disaster" nicht festmachen, eher am Inszenierungsstil und dem lauten Geschnatter der ätzenden Dialoge. Nein, danke.
