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Avenging Angelo
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Regie
Martyn Burke
Drehbuch
Will Aldis, Steve Mackall
Produzenten
Tarak Ben Ammar, Elie Samaha, Stanley Wilson
Genre Action-Komödie FSK 12 Filmlänge 94 min Land USA, 2002 DVD-Start 24.05.2004 Verleih Universum Film |
Story
Seit Frankie Delano denken kann, ist Jennifer Teil seines Lebens. Der Handlanger des Mafiabosses Angelo bewacht die Tochter seins Chefs seit Jahren. Damit sein Augenstern vor seinen Feinden sicher ist, hatte Angelo Jennifer einst bei einem kinderlosen Ehepaar gelassen, damit sie in Ruhe aufwachsen kann. Dennoch ist er ihr seit dem auf Schritt und Tritt gefolgt, um an ihrem Leben Teil zu haben. Nun ist Angelo tot – erschossen von einem Konkurrenten - und Frankie fällt die unliebsame Aufgabe zu, Jennifer über ihre wahre Identität aufzuklären. Diese ist zunächst geschockt, doch dann brennt sie darauf ihren Vater zu rächen. Immer an ihrer Seite ist Frankie, der es nun als seine Aufgabe ansieht sie weiterhin zu beschützen.
Schauspieler
Sylvester Stallone, Madeleine Stowe, Raoul Bova, Anthony Quinn, Harry van Gorkum, Billy Gardell, George Touliatos, Ezra Perlman
Filmkritik von Melanie Frommholz
Mit „Avenging Angelo“ startete Sylvester Stallone 2002 einen weiteren Versuch sich aus seinem Karrieretief zu ziehen und scheiterte kläglich. Der Streifen schaffte es in vielen Ländern lediglich als DVD-Veröffentlichung und auch diese lockte nur wenige vor die Mattscheiben. Schnell ist auch klar, warum dies so ist: „Avenging Angelo“ gehört zu der Sorte Film, bei denen der versuchte Mix mehrerer Genres gründlich daneben gegangen ist. Als Satire und Thriller wird der Streifen angepriesen, als Action-Komödie ebenso und auch die romantischen Momente dürfen nicht fehlen. Das Hauptdarstellerduo Sylvester Stallone und Madeleine Stowe passt dabei nicht schlecht zusammen, nur rettet dies die Geschichte auch nicht wirklich. Für eine Satire zu brav, für eine Komödie zu unlustig und für einen Thriller zu unspannend - „Avenging Angelo“ ist vieles ein bisschen nur nichts richtig. Die Handlung plätschert dahin und es fällt teilweise eher die unpassende musikalische Untermalung auf. Nur wenige Momente entlocken einem ein Lächeln und auch auf das gewisse elektrisierende Knistern zwischen Stallone und Stowe wartet man vergeblich. Letztlich begeistern weder die Story noch die Darsteller und so wird „Avenging Angelo“ zu einem Film, den man schnell wieder vergisst.
"Avenging Angelo" war der letzte Auftritt von Anthony Quinn.
