Davids Geburtstag

Il compleanno

Filmplakat Davids Geburtstag
Regie Marco Filiberti  Drehbuch Marco Filiberti  Produzenten Agnès Trincal, Caroline Locardi 
Genre Drama (Gay)  FSK 12  Filmlänge 104 min
Land Italien, 2009  DVD-Start 17.12.2010  Verleih Pro-Fun Media

Story

David ist gerade 18 geworden und ein Bild von einem Mann. Nicht nur sämtliche Strandschönheiten, sondern jeglicher Mensch in seiner Umgebung verfällt ihm. Auch Matteo, eigentlich liebender Familienvater, der mit seiner Frau eine gesunde Beziehung führt, scheint dem jungen Kerl immer mehr zu verfallen, kaum hat er ihn kennengelernt. Es sollte ein ruhiges und schönes Wochenende mit Freunden werden. Zu sechst wollten sie ein paar unbeschwerte Stunden verbringen, doch die Ankunft Davids bringt das Leben der Freunde vollkommen aus dem Lot. Vor allem Matteos Verhalten bringt sich und seine Familie durcheinander...

Schauspieler

Davids Geburtstag Alessandro Gassman, Maria de Medeiros, Massimo Poggio, Michela Cescon, Christo Jivkov, Thyago Alves, Piera Degli Esposti

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 1 von 5 Ms Davids Geburtstag Beworben wird „Davids Geburtstag“ mit dem Einzeiler „’Tod in Venedig’ trifft auf ‚American Beauty’“. Diese Werbestrategie ist nicht nur gewagt, sondern (vor allem nach dem Film“genuß“) vollkommen lächerlich. Nicht nur, dass Regisseur und Drehbuchautor Marco Filiberti wohl der Versuchung erlag, Ernsthaftigkeit mit Melodramatik zu verwechseln, auch die Castingagenten sollten sich nach neuen Jobs umsehen.
Der 18jährige David wird beispielsweise von Versace-Supermodell Thyago Alves gespielt. Sicherlich sieht dieser junge Mann ansprechend aus, womit wir auch schon am Ende des nun ausbleibenden Lobliedes angelangt wären. Ausstrahlung? Null. Schauspieltalent: Fehlanzeige. Alves sieht gut aus – das war’s und ist nicht genug. Seine Kollegen, egal ob Mann oder Frau, kratzen nicht nur an der Grenze des Overacting, sie überschreiten sie auch geradezu zügellos. Man fühlt sich zeitweise in eine richtig schlechte Seifenoper hineinversetzt, die nicht nur unfreiwillig komisch, sondern auch furchtbar anstrengend geraten ist – und ganz nebenbei unglaublich nervige Musik abspielt.
„Davids Geburtstag“ hat weder mit „Tod in Venedig“, noch mit „American Beauty“ irgendetwas zu tun. Hier paart sich eher gähnende Langweile mit ausdruckslosen und heillos überforderten Schauspielern.

Wissenswertes

Davids Geburtstag "Davids Geburtstag" ist lediglich im italienischen Original mit deutschen Untertiteln erhältlich.



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Kommentare

Thomas Ays, Moviesection.de schreibt am 07.04.11, 20:23
Hallo Sascha,

jetzt machst Du es Dir aber ein wenig zu einfach. Nur weil der Film schlecht bewertet wurde, leidet der Autor (ich!) ganz bestimmt nicht unter Homophobie - wäre auch ziemlich seltsam, weil ich mich dann selbst nicht so toll finden würde. Daher anstatt solche Dinge zu schreiben, lieber auch andere Meinungen akzeptieren und vielleicht hier posten, was man an "Davids Geburtstag" toll fand, sodass man sich als User vielleicht ein gutes Bild vom Film machen kann.

Grüße
Thomas Ays
Moviesection.de
Sascha schreibt am 07.04.11, 19:58
Leidet der Autor der obigen Kritik eigentlich unter einer ausgeprägten Neigung zur Homophobie, oder hat er einen anderen Film gesehen als ich und meine Freunde und Bekannten (nicht alle von denen sind schwul)?

Wenn ich diese unsachliche Kritik lese, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da jemand mit aller Macht einen Film schlechtreden will, in dem ausnahmsweise einmal Homosexualität und eine homosexuelle Beziehung im Vordergrund stehen.
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