Sex nach Alphabet(t)

Pigs

Filmplakat Sex nach Alphabet(t)
Regie Karl DiPelino  Drehbuch Chris Ragonetti, Karl DiPelino  Produzent Chris Ragonetti 
Genre Teeniefilm  FSK 16  Filmlänge 81 min
Land Kanada, 2007  DVD-Start 15.08.2008  Verleih Sunfilm

Story

Miles ist der Schwarm aller Frauen. Er sieht gut aus, ist intelligent und hat das gewisse Etwas, das die Frauen geradezu magnetisch anzieht. Sein bester Kumpel und Mitbewohner sieht in dem Frauenheld die Chance an das große Geld zu kommen und schlägt Miles eine Wette vor: Er soll es schaffen bis zum Ende des Semesters Sex mit Frauen des kompletten Alphabetes zu haben. Selbstbewusst wie er ist, geht Miles die Wette sofort ein. Kurz vor Semesterende sieht es auch mehr als nur rosig für den Sunnyboy aus. Beinahe von jedem Buchstaben hatte er eine Frau in seinem Gemach – es fehlt nur noch das X. Blöd nur, dass er sich gerade in „X“ unsterblich verliebt. Könnte die verflixte Wette das junge Liebesglück in Gefahr bringen?

Schauspieler

Sex nach Alphabet(t) Jefferson Brown, Darryn Lucio, Chrisopher Elliott, Melanie Marden, Kelly Cunningham, Katherine Jane Reid

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Sex nach Alphabet(t) Mal wieder ist es das berühmte Schema F, das für einen Teeniefilm herhalten muss. Warum uns gerade aus diesem Genre immer wieder eine solche Unkreativität ereilt, ist und bleibt ein Rätsel. Eigentlich müsste ein vogelfreies Jugendleben doch mehr zu bieten haben als sexuelle Fantasien und Gelüste? Doch scheinbar ist dem nicht so, was uns die Komödie „Sex nach Alphabet(t)“ auf ein Neues eindrücklich lehrt. Überraschenderweise vermag es dieser, nicht gerade vor Einfallsreichtum strotzende Film aus Kanada, in gewissen Momenten dennoch zu überzeugen. Die Story hat durchaus ihre lustigen Höhepunkte und vermeidet zudem allzu abstoßende Ausflüge in die niveaulose Scherzkiste. Außerdem bietet „Sex nach Alphabet(t)“ eine engagierte Schauspielerriege, die nicht nur zum Anbeißen aussieht, sondern auch mit ansehnlichem schauspielerischem Talent aufwartet.

Ein bisschen mehr Einfallsreichtum da, ein paar mehr neue Ideen hier – im Nu hätte aus der kanadischen Tenniekomödie ein unterhaltender Streifen werden können. So jedoch ist es weiter kaum verwunderlich, dass „Sex nach Alphabet(t)“ hierzulande den Sprung nur auf die DVD geschafft hat. Schade.



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