Fata Morgana

Filmplakat Fata Morgana
Regie Simon Groß  Drehbuch Simon Groß, Nana Ekvtimishvili, Stefan Stabenow  Produzent Fritjof Hohagen 
Genre Drama  FSK Filmlänge 87 min
Land Deutschland  Kinostart 16.08.2007  DVD-Start 22.02.2008  Verleih Stardust

Story

Daniel hat gerade sein Staatsexamen absolviert und gönnt sich nun zusammen mit seiner Freundin Laura eine Reise nach Marokko. Als die beiden mit einem geliehenen Jeep einen Ausflug in die Wüste machen, packt sie die Abenteuerlust und sie verlassen den geteerten Weg, um einmal quer durch die Wüste zu heizen. Als sich das junge Pärchen wieder auf den Heimweg macht, kommt ihnen die Dunkelheit in die Quere. Kurz entschlossen schieben sie eine Übernachtung mitten in der marokkanischen Wüste ein. Als die Fahrt am nächsten Morgen weitergehen soll, springt der Motor des Jeeps nicht mehr an. Der Verzweiflung nahe, machen sie sich zu Fuß auf den Weg, doch die Wüste will und will nicht mehr aufhören. Zufällig und glücklicherweise begegnen sie unterwegs einem Franzosen, der sich in der Wüste auskennt und den beiden den Weg aus ihr heraus zeigen will. Doch schon bald müssen Daniel und Laura feststellen, dass sie immer noch weiter in die Wüste hineinfahren und keines Falls aus ihr heraus…

Schauspieler

Fata Morgana Matthias Schweighöfer, Marie Zielcke, Jean-Hugues Anglade

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Fata Morgana Simon Groß baut in seinem Spielfilmdebüt „Fata Morgana“ auf einen wachen Zuschauer, der die vielen stillen Momente durch seine eigene Vorstellungskraft mit Inhalt füllt. Passieren tut hier rein storytechnisch gesehen nämlich nicht all zu viel: Ein junges Pärchen verirrt sich in der Wüste, wird von einem fremden Mann scheinbar gerettet und fährt diesem stunden- und tagelang durch die Wüste hinterher. Die langsam aufkeimende Angst der jungen Abenteurer ist dabei deutlich zu spüren und springt auch schnell auf den Zuschauer über, der mit den beiden mit leidet und fühlt. Bei all dem Reiz, der von „Fata Morgana“ ausgeht, muss allerdings auch zugegeben werden, dass es nach einiger Zeit beginnt etwas langweilig zu werden und man sich nach mehr konkreter Handlung und Abwechslung sehnt. Auch das offene Ende ist enttäuschend, hatte man sich gerade gegen Schluss doch eine alles erklärende Auflösung gewünscht, die diesem Film auch zweifellos gut getan hätte. Schlussendlich lebt „Fata Morgana“ aber von den atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und drei überzeugenden Schauspielern, ohne die dieser Film zweifellos untergegangen wäre. Doch mit Matthias Schweighöfer, Marie Zielcke und Jean-Hugues Anglade wurde eine überaus gute Wahl getroffen und aus „Fata Morgana“ somit ein sehenswerter deutscher Film, für den man zwar Geduld aufbringen muss, der sich aber dennoch lohnt.

Wissenswertes

Fata Morgana "Fata Morgana" ist das Spielfilmdebüt von Regisseur und Drehbuchautor Simon Groß.



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