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Married Life
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Regie
Ira Sachs
Drehbuch
Ira Sachs, Oren Moverman
Produzenten
Steve Golin, Sidney Kimmel, Jawal Nga, Ira Sachs
Genre Drama FSK 0 Filmlänge 91 min Land USA, Kanada Kinostart 10.07.2008 DVD-Start 27.02.2009 Verleih Central |
Story
Harry Allen steckt in einer Zwickmühle: Auf der einen Seite liebt er seine Frau Pat über alles und nichts, wirklich nichts liegt ihm ferner, als ihr in irgendeiner Art und Weise weh zu tun. Auf der anderen Seite hat ihm aber die Kriegswitwe Kay den Verstand geraubt. Mit ihr will er zusammen sein, sie lieben, verwöhnen, beschützen,… Seine Frau also verlassen? Das geht nicht. Auf keinen Fall. Die logische Schlussfolgerung muss also lauten: Pat muss sterben, damit Henry seinen Weg gehen kann.
Unterdessen macht sich Henrys bester Freund Richard an Kay heran, denn auch er hat starke Gefühle für die junge Frau. Wer wird das Rennen machen und: Muss Pat wirklich sterben?
Schauspieler
Pierce Brosnan, Chris Cooper, Patricia Clarkson, Rachel McAdams, David Richmond-Peck
Filmkritik von Thomas Ays
Ein Blick auf die Besetzungsliste verrät, dass man sich bei einer solchen Darstellerriege zumindest auf gute Leistungen freuen darf. Und so ist es dann auch. Pierce Brosnan kann scheinbar spielend einfach in jeden Charakter schlüpfen: Als Richard ist er manchmal urkomisch, in einer gewissen Art und Weise aber auch ernsthaft überzeugend. Chris Cooper und Patricia Clarkson sind ebenfalls höchst authentisch und gehen als Ehepaar Henry und Pat eine glaubhafte Symbiose ein. Hinzu kommt noch eine (furchtbar) blondierte Rachel McAdams und schon braucht man sich als Regisseur in Sachen Schauspielarbeit keine Sorgen mehr zu machen.
Über das Drehbuch, und vor allem dessen Inszenierung, aber hätte Regisseur Ira Sachs länger nachdenken sollen. Viel zu langatmig erzählt er seine durchaus sehenswerte Geschichte und gibt lange Gespräche zum Besten, die irgendwann niemand mehr hören mag. Frei von Höhepunkten sehnt man sich dann irgendwann nur noch dem Ende entgegen und ist einfach nur enttäuscht darüber, dass man nicht ein besseres Ergebnis zu sehen bekommen hat.
Schade: „Married Life“ wird wohl „nur“ das besondere Publikum ansprechen.
