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All the Boys love Mandy Lane
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Regie
Jonathan Levine
Drehbuch
Jacob Forman
Produzenten
Chad Feehan, Felipe Marino, Joe Neurauter
Genre Horror FSK 18 Filmlänge 90 min Land USA Kinostart 26.06.2008 DVD-Start 09.02.2009 Blu-ray-Start 05.02.2009 Verleih Senator Film |
Story
Mandy Lane ist der Traum sämtlicher Jungs an ihrer Highschool. Doch Mandy Lane ist mehr als verschlossen und scheint sich für keinen ihrer Mitschüler zu interessieren. Ohne mit der Wimper zu zucken lässt sie einen nach dem anderen abblitzen, egal wie überzeugend die Versuche, ihr Herz zu erobern auch sein mögen. Nur der Außenseiter Emmet hat in Mandys Leben etwas verloren, wenn auch nur auf rein platonischer Ebene. Auf einer Party überredet Emmet den schon ziemlich betrunkenen Dylan, vom Dach seines Hauses in den Pool zu springen, um so Mandy zu beeindrucken. Doch leider geht die Sache gehörig schief, Dylan schlägt mit dem Kopf auf dem Beckenrand auf und stirbt. Das scheint auch das Ende der Freundschaft zwischen Emmet und Mandy Lane zu sein.
Am Ende des Schuljahres lässt Mandy sich von Red, der besonders scharf auf sie ist, überreden, mit ihm und einigen Freunden ein paar Tage auf dem abgelegenen Landhaus seiner Eltern zu verbringen. Sowohl Red als auch Bird und Jake spekulieren auf Mandy Lanes heiß begehrte Unschuld. Die nette Runde wird ergänzt durch Chloe und Marlin, die natürlich auch zu ihrem Recht kommen wollen. Der einzige Erwachsene auf dem einsamen Anwesen ist der ehemalige US-Marine Garth, der als Verwalter fungiert. Während noch alle in Feierlaune sind und die Jungs nichts unversucht lassen, um an Mandy heranzukommen, werden nacheinander Marlin, Jake, Bird und Red von einem Unbekannten ermordet…
Schauspieler
Amber Heard, Anson Mount, Whitney Able, Michael Welch, Edwin Hodge, Aaron Himelstein, Luke Grimes, Melissa Price, Adam Powell, Peyton Hayslip, Brooke Bloom, Robert Earl Keen
Filmkritik von Stefanie Rufle
Sechs Teenager und der Verwalter eines einsam gelegenen Grundstücks müssen um ihr Leben kämpfen und werden einer nach dem anderen brutal dahin gemeuchelt. Schon einmal gehört? Kein Wunder, denn diese Geschichte ist alles andere als neu oder innovativ. Warum also „All the boys love Mandy Lane“ derart mit Vorschußlorbeeren überschüttet wurde, bleibt ein einziges Rätsel. Dieser Slasher-Film hebt sich nicht vom Durchschnitt ab und kann lediglich mit einigen nachdenklichen Denkanstößen punkten, die aber in diesem Genre wenig bis gar nichts verloren haben. Der Schönheitskult und der von Jugendlichen immer stärker angestrebte äußerliche Perfektionismus sind sicherlich ein wichtiges Thema, wirken in einem einschlägigen Genrefilm aber etwas deplatziert. Über lange Strecken hat man vielmehr das Gefühl, hier in einer Teenie-Klamotte gelandet zu sein, wo munter gesoffen, gekokst und sich übergeben wird und wo Oralsex einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Auf Spannung wartet man indes vergebens, woran auch die brutalen Mordszenen wenig ändern.
Lediglich Amber Heard als betörend süße und verführerische Mandy Lane gibt diesem Streifen einen besonderen Reiz. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und lässt sämtliche anderen Darsteller mehr als blass aussehen. Sie und die wirklich gelungene optische Aufmachung dieses Slasher-Films und seine atmosphärisch dichte Inszenierung tragen dazu bei, dass man doch mit einer gewissen Atemlosigkeit dem Ende entgegenfiebert. Der doch sehr unerwartete Schluss versöhnt vielleicht den einen oder anderen wieder mit einer von Klischees überfrachteten und wenig originellen Story, die nichts Neues zu bieten hat.


