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Stiefbrüder
Step Brothers
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Regie
Adam McKay
Drehbuch
Will Ferrell, Adam McKay, John C. Reilly
Produzenten
Judd Apatow, Jimmy Miller, Will Ferrell
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 97 min Land USA Kinostart 11.09.2008 DVD-Start 19.02.2009 Verleih Sony Pictures |
Story
Brennan Huff ist ein Loser und Muttersöhnchen wie er im Buche steht. Mit seinen 39 Jahren lebt er nach wie vor bei seiner Mutter Nancy. Als diese den Arzt Dr. Robert Doback kennen und lieben lernt, läuten bald die Hochzeitsglocken. Eine Entwicklung, die Brennan gar nicht gut heißen kann, bringt sie doch einen Umzug und Familienzuwachs mit sich. Auch Robert hat einen Sohn, der mit 40 noch daheim lebt. Dal hat sich bequem in seinem von Vati finanzierten Leben eingerichtet und ist gar nicht scharf auf einen Stiefbruder. Als Brennan und Dal sich treffen ist es Hass auf den ersten Blick. Fortan unternehmen die beiden alles, um sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen und treiben ihre Eltern damit in den Wahnsinn.
Schauspieler
Will Ferrell, John C. Reilly, Mary Steenburgen, Richard Jenkins, Adam Scott, Kathryn Hahn, Andrea Savage, Lurie Poston, Elizabeth Yozamp, Logan Manus
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wenn ein Film mit einem Zitat von George W. Bush beginnt, das da lautet „Familie ist, wo unsere Nation Hoffnung findet. Wo Flügel Träume kriegen.“, dann ahnt man, hier ist besonderer Humor Trumpf. Und tatsächlich hat das Gespann aus Regisseur Adam McKay ,den Schauspielern und Drehbuchautoren Will Ferrell, John C. Reilly und Produzent Judd Apatow hier etwas verwirklicht, von dem man nicht so richtig weiß, ob man nur schallend lachen oder weinen soll. Ohne Rücksicht auf Konventionen haben sie ihre Art Humor voll ausgelebt und dabei die wohl skurrilsten Nesthäkchen der Filmgeschichte geschaffen. Wenn zwei erwachsene Männer in ein Doppelzimmer einziehen, sich über Fernsehverbote aufregen und sich gegenseitig zu einer Sammlung Pornohefte gratulieren, während sie in einem Baumhaus sitzen, dann ist über „Stiefbrüder“ schon viel erzählt. Humor ist bekanntlich Geschmacksache. Eine Weisheit, die sich hier wieder einmal bewahrheitet. Die Gags reichen von solchen, über die man herzlich schmunzelt bis zum derben Fäkalhumor. Auch wer in Sachen sexistische Anzüglichkeiten eher zu den Zartbesaiteten gehört, ist hier falsch. Dennoch vermittelt „Stiefbrüder“ auch Botschaften wie „Bewahre das Kind in Dir“, und das macht einem die Geschichte sympathisch, auch wenn man gerade gesehen hat, wie Will Ferrell und John C. Reilly von einer Horde Kinder gezwungen wurde, Hundekot zu essen.
