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Warum halb vier?
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Regie
Lars Pape
Drehbuch
Lars Pape, Axel Pape
Produzent
Axel Pape
Genre Dokumentation FSK 0 Filmlänge 90 min Land Deutschland Kinostart 02.11.2006 DVD-Start 24.04.2008 Verleih e-m-s |
Story
Das Runde muss in das Eckige und elf Freunde müsst ihr sein.
Deutschland ist eine Nation von Fußballspielern und Fußballfans. Keine andere Sportart ist bei uns so beliebt und so sehr aktiver wie passiver Volkssport. Doch was treibt Wochenende für Wochenende Millionen von Fans immer wieder in die Fußballstadien? Was macht die Faszination dieser Sportart aus? Wie hat sie sich über die Jahrzehnte verändert? Welche Bedeutung haben die Fans für ihre Vereine? Und umgekehrt? Fragen über Fragen. Auf die Suche nach Antworten haben sich die Dokumentarfilmer Lars und Axel Pape mit diesem Film gemacht und dabei so manches über das Phänomen Fußball in Erfahrung gebracht…
Schauspieler
Rudi Assauer, Harry Baer, Fredi Bobic, Rainer Calmund, Joachim Król, Heinz, Thomas Hitzlsperger, Markus Kavka, Manni, Rudi Völler
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Warum halb vier? Oder die Liebe zum Fußball“ Eine Dokumentation, die dem Phänomen Fußball von allen nur erdenklichen Seiten zu Leibe rückt und es dabei eindrücklich schafft die Faszination dieser Sportart auch für Nicht-Fans spürbar zu machen. Die Brüder Lars und Axel Pape, beide bislang nur als Schauspieler in Erscheinung getreten, geben mit dieser Arbeit ihr Regie- und Drehbuchdebüt. Ihnen ist, dank einer sehr ausgewogenen und lebhaften Herangehensweise, ein echtes Doku-Leckerli geglückt. Hier kommt der Hooligan genauso zu Wort, wie die Damen von der Polizeipräventionstruppe, der Fan von nebenan darf genauso sein Erleben schildern, wie die Schauspieler Joachim Król und Harry Baer oder der MTV-Moderator Markus Kavka. Stück für Stück eröffnet sich so eine Welt, in der es eben nicht nur um Ablösemillionen oder Übertragungsrechte geht, sondern in der eben auch noch mit Begeisterung für die Kreisklasse gejubelt wird und in der das Fan-Herz auch noch für den Verein schlägt, wenn der Abstieg droht. Deutschlands Nationalsportart kann hier einmal aus einer ganz anderen, menschlichen Perspektive erlebt werden. Auch für Nichtfußballer ein Erlebnis.

