Eat Pray Love

Filmplakat Eat Pray Love
Regie Ryan Murphy  Drehbuch Ryan Murphy, Jennifer Salt  Produzent Dede Gardner 
Genre Drama  FSK Filmlänge 140 min
Land USA  Kinostart 23.09.2010  DVD-Start 24.02.2011  Blu-ray-Start 24.02.2011  Verleih Sony Pictures

Story

Nach gut bürgerlichen Maßstäben hat Liz Gilbert alles, was eine Frau sich nur wünschen kann. Die Schriftstellerin hat einen Mann, der sie liebt, ein großes und wunderschönes Haus und echte Freunde, auf die sie sich verlassen kann. Und dennoch ist sie nicht glücklich und ständig auf der Suche nach Dingen, die sie erfüllen und glücklich machen. Also trennt sie sich nach etlichen Jahren von ihrem Mann, beginnt eine heiße Affäre mit einem Schauspieler nur um zu merken, dass auch er ihre Seele nicht ausfüllen kann.
Nach einem seelischen Zusammenbruch entschließt sich Liz, eine Auszeit von einem Jahr zu nehmen, um zu sich selbst zu finden. Ihre Reiseziele sind Italien, Indien und Bali. Eat, Pray, Love…

Schauspieler

Eat Pray Love Julia Roberts, Hadi Subiyanto, Billy Crudup, Viola Davis, A. Jay Radcliff, Mike O'Malley, James Franco, Luca Argentero, Javier Bardem, Tuva Novotny, Richard Jenkins, Rushita Singh, Lidia Biondi, Christine Hakim

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Eat Pray Love Julia Roberts kann es noch. Vor zwanzig Jahren bezauberte die Aktrice in „Pretty Woman“ die aktuelle Kinogeneration und tut dies nun nach all den Jahren und vielen, vielen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Filmen wieder. Sie hat nichts von ihrer Wirkung, ihrem Charme und ihrer Ausstrahlung verloren. Julia Roberts ist noch immer eine konkurrenzlose und eindrucksvolle Schauspielerin, die nur durch ihre Art zu lächeln, so manchen Film rettet.
Nach einer Nebenrolle in „Valentinstag“ kommt die zauberhafte Julia Roberts 2010 gleich noch mal und dieses Mal in einer Hauptrolle in die Kinos. Das ist bei weitem nicht selbstverständlich, da die dreifache Mutter nun seltener Filmprojekte annimmt und vor allem bei Hauptrollen kritisch abwägt. Ein Glück für die zahlreichen Fans der Schauspielerin, dass sie in „Eat Pray Love“ die Rolle der Liz Gilbert annahm und so endlich wieder „in Vollzeit“ auf der Leinwand zu sehen ist.
Der Trailer zum Film versprach eine spirituelle Reise auf der Suche nach sich selbst. Wie schwierig das ist und sein kann, zeigt diese Romanverfilmung nur zu deutlich. In 140 Minuten schleicht sich erstaunlicherweise keine Langeweile oder gar Langatmigkeit ein, was für sich genommen schon ziemlich erstaunlich ist. Sicherlich werden jene, die wissen, wer sie sind und auf eine solche Reise nicht gehen wollen/müssen, von diesem Film nicht sonderlich begeistert sein. Doch: Wer weiß schon wer er ist? Liz Gilbert, die hier ihre Geschichte erzählt, wusste das nicht und ihre Reise, die sie schweren Herzens antritt, ist nur allzu nachvollziehbar. Durch Italien, Indien und Bali geht diese Reise und zeigt neben wunderschönen Bildern vor allem glaubhafte Schauspielleistungen. Neben Julia Roberts, die in emotionalen, wie alltäglichen Szenen glänzt, ist es vor allem an den beiden männlichen Nebenrollen Javier Bardem und Richard Jenkins zu zeigen, was sie können. Sie lassen die Chance, neben Roberts zu bestehen, nicht an sich vorbeiziehen und berühren mit Ernsthaftigkeit und Emotion gleichermaßen.
Am Ende von „Eat Pray Love“ steht keine Erkenntnis, wie welches Leben auszusehen hat. Das müssen wir alle selbst herausfinden. Dieses Biopic zeigt lediglich, was wichtig für uns alle ist: Die Reise anzutreten – und die beginnt nun mal immer in uns selbst.

Wissenswertes

Eat Pray Love "Eat Pray Love" basiert auf den gleichnamigen Memoiren von Elizabeth Gilbert.
Der Film wurde im englischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.



Besucherbewertung
4.0 / 5  (2 votes)

Kommentare

james.f. schreibt am 07.03.10, 22:24
den film muss ich unbedingt seheeeen! ich liebe jaaaames francoo.<333
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