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Cherrybomb
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Regie
Lisa Barros D'Sa, Glenn Leyburn
Drehbuch
Daragh Carville
Produzenten
Simon Bosanquet, Michael Casey, Mark Huffam, Brian Kirk
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 83 min Land Großbritannien, 2009 DVD-Start 20.08.2010 Blu-ray-Start 20.08.2010 Verleih Capelight |
Story
In diesem Sommer treffen drei sehr unterschiedliche Jugendliche aufeinander. Malachy, der Sohn aus gutem Hause und sein bester Freund Luke lieben und hassen sich. Luke ist der Sohn eines heruntergekommenen Alkoholikervaters und Bruder einer sehr zwielichtigen Gestalt. Drogen sind sein Geschäft, Schwierigkeiten seine Zukunft. Als Michelle, die Tochter von Malachys Boss, in die Stadt kommt, sind beide Jungs von der ersten Minute an Feuer und Flamme. In Wahrheit sind alle drei gescheiterte Existenzen, die alle ihren Platz im Leben suchen - doch welche Ausmaße wird die Suche annehmen?
Schauspieler
Rupert Grint, Robert Sheehan, Kimberley Nixon, Kathy Kiera Clarke, Greer Ellison, Paul Garret, Paul Kennedy, Kat Kirk, Conor MacNeill, James Nesbitt, Niamh Quinn, Lalor Roddy
Filmkritik von Thomas Ays
Es wird schwierig werden, die Ketten, die berühmte Rollen glaubhaften Schauspielern anlegen, zu sprengen und außergewöhnliche Figuren spielen zu dürfen. Ganz besonders im Fall von Rupert Grint, der in den „Harry Potter“-Teilen äußerst erfolgreich Ron Weasley zum Besten gab. Kritiker kreiden ihm immer die immergleiche Mimik und Gestik an, die dem Schauspieler Rupert Grint, spätestens nach dem Ende von „Harry Potter“ schauspielerisch das Genick brechen wird. Potter-Darsteller Daniel Radcliffe spielt Theater und versucht so auszubrechen. Grint drehte 2006 „Driving Lessons - Mit Vollgas ins Leben“ an der Seite seiner Potter-Mutter Julie Walters und gab wieder die Weasley-Rolle zum Besten. Ärgerlich! Nicht so in „Cherrybomb“. Endlich, endlich, endlich ist ein nicht gänzlich anderer, aber doch ein anderer Rupert Grint zu sehen, auf den wir alle sehnsüchtig warten. Man kann dem Rotschopf sogar unterstellen, eine gewisse Erotik zu versprühen, was im Rupert-Grint-Universum doch eine Neuigkeit ist.
Auch die Inszenierung stimmt. Dieses 83minütige Drama ist fesselnd, spannend und durchweg konsequent geraten. Ein besonderer, englischer Film, der wirken muss, um seine ganze Tragweite entfalten zu können. Danach darf man herzlich gern über das eben Gesehene diskutieren.
Die Szenen, in denen Rupert Grint sehr, sehr wenig Kleidung trägt, fand der Schauspieler bereits beim Dreh schrecklich peinlich. Noch schlimmer, so Grint, sei nur das Ansehen mit seinen Eltern gewesen.