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Avanti, Avanti!
Avanti!
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Regie
Billy Wilder
Drehbuch
Billy Wilder, I.A.L. Diamond
Produzent
Billy Wilder
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 146 min Land USA Kinostart 20.12.1973 DVD-Start 30.06.2005 Verleih MGM |
Story
Wendell Armbruster Junior ist erschüttert, als er vom Tod seines Vaters, Wendell Armbruster Senior, hört. Der steinreiche, verheiratete amerikanische Industrielle fuhr wie jedes Jahr auf die Insel Ischia, um dort einen Monat lang Urlaub zu machen - allein. Auf der Insel angekommen muss der Sohn jedoch feststellen, dass der Vater nicht alleine in dem Unglücksfahrzeug saß. Eine Frau war bei ihm und durch die Hotelangestellten erfährt er, dass es sich dabei um seine Geliebte handelte. Die Tochter dieser Frau, Pamela Piggott, ist ebenfalls angereist, um ihre Mutter zu identifizieren. Durch die ganzen bürokratischen Gegebenheiten sind die beiden gezwungen, noch etwas länger zusammen auf der Insel zu bleiben...
Schauspieler
Jack Lemmon, Juliet Mills, Clive Revill, Edward Andrews, Gianfranco Barra, Franco Angrisano, Pippo Franco, Franco Acampora, Giselda Castrini
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist eines seiner Spätwerke. Billy Wilders "Avanti, Avanti!" hat wieder viele Zutaten, die die Filme des OSCAR-Preisträgers zu dem werden ließen, was sie noch heute sind: zeitlose Klassiker. Mit einer intelligenten Geschichte und zahlreichen Seitenhieben auf amerikanische und italienische Traditionen und mit tollen Schauspielern schafft es Wilder wieder, einen gelungenen Film abzuliefern. Vor allem die Mimik und Gestik der Schauspieler sind es, die begeistern und Spaß machen. Jack Lemmon ist in dieser Hinsicht immer eine sichere Bank und auch Juliet Mills als Pamela Piggott schafft es, mit vielen lustigen Szenen zu glänzen. Doch es gibt auch Kritikpunkte an dieser Komödie. Der Film ist insgesamt gesehen viel zu lang und schafft es nicht, die gesamte Lauflänge über zu unterhalten. Gerade in der ersten Hälfte haben sich viele Längen eingeschlichen, die nicht zu ignorieren sind. Auch die Witzchen sind des Öfteren eher unlustig und albern, als richtig komisch.
Dennoch kommt man sicherlich nicht drum herum, auch „Avanti, Avanti!“ zu sehen, wenn man ein Fan von Jack Lemmon und Billy Wilder ist. Für einen garantiert unbeschwerten Filmabend ist dann jedoch eher „Manche mögen’s heiß“ zu empfehlen.
Wissenswertes
Juliet Mills nahm für diese Rolle 25 Pfund in sechs Wochen zu.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Musical / Comedy, Beste Regie, Bester Schauspielerin - Musical / Comedy (Juliet Mills), Bester Nebendarsteller (Clive Revill), Bestes Drehbuch
Gewonnene Golden Globes
Bester Schauspieler - Musical / Comedy (Jack Lemmon)
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