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Solitary Man
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Regie
Brian Koppelman, David Levien
Drehbuch
Brian Koppelman
Produzenten
Donna Golomb, Heidi Jo Markel, Paul Schiff, Steven Soderbergh
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 90 min Land USA, 2009 DVD-Start 24.09.2010 Verleih Splendid Film |
Story
Ben Kalmen wird älter. Er akzeptiert den biologischen Prozess, nicht aber, dass es ihm passiert. Vor sechs Jahren war er ein gefeierter Self-Made-Man mit zig Autohäusern im ganzen Land. Heute ist er gestrandet, allein und verzweifelt. Dies äußert sich jedoch nicht in Depressionen und Selbstmordgedanken, sondern darin, dass er jedem jungen Rock hinterher hechelt, den er trifft. Auslöser war ein Gespräch mit seinem Arzt, der ihm mitteilte, etwas mit seinem Herzen sei nicht in Ordnung und es müsse untersucht werden. Ben läuft noch immer, nach sechs Jahren, dieser Untersuchung davon. Doch dieser Weg ist nicht endlos und Ben muss sich irgendwann entscheiden, wohin er mit seinem Leben will...
Schauspieler
Michael Douglas, Susan Sarandon, Danny DeVito, Mary-Louise Parker, Jenna Fischer, Imogen Poots, Jesse Eisenberg, Richard Schiff, Jake Richard Siciliano, David Costabile, Ben Shenkman, Anastasia Griffith, Alex Kaluzhsky, Simone Levin, James Colby, Arthur J. Nascarella, Bruce Altman, Nick H. Toomey
Filmkritik von Thomas Ays
Michael Douglas ist in „Solitary Man“ Dreh- und Angelpunkt. Zwar erinnert die Figur des Ben Kalmen ein wenig an Gordon Gekko aus „Wall Street“, die Intensität, in der er seine Rolle füllt, ist jedoch weit mehr als eine weitere Interpretation dessen, was er in früheren Filmen zeigte. Douglas scheint sich in diese Figur mehr als nur gut hineingefunden zu haben und glänzt den gesamten Film über. Kalmen ist ein Lügner, Betrüger und ein echtes Ekel. Tiefböse und unglaublich grausam zu sich und zu anderen. Und doch ist diese Figur tragisch und verzweifelt und sucht doch nur nach dem Sinn des Lebens, nach etwas, das er richtig machen kann – ohne sich selbst zu verlieren.
Die beiden Regisseure Brian Koppelman, David Levien – Koppelman schrieb auch das Drehbuch – liefern mit „Solitary Man“ einen intelligenten und interpretierbaren Film ab, der tief geht und dort Wurzeln schlägt. Nach einem stimmigen und perfekten Schluss weiß man, dass aus diesem Drama ein richtig genialer Film geworden ist, den man nicht unterschätzen sollte.
Michael Douglas und Danny DeVito sind in "Solitary Man" das erste Mal seit 20 Jahren wieder gemeinsam in einem Film zu sehen. 1989 spielten beide in "Der Rosenkrieg".