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Rubinrot

Filmplakat Rubinrot
Regie Felix Fuchssteiner  Drehbuch Katharina Schöde  Produzenten Tom Blieninger, Felix Fuchssteiner, Robert Marciniack, Katharina Schöde, Markus Zimmer 
Genre Fantasy  FSK 12  Filmlänge 122 min
Land Deutschland, 2012  Kinostart 14.03.2013  DVD-Start 30.09.2013  Blu-ray-Start 30.09.2013  Verleih Concorde Film

Story

Die junge Gwendolyn Shepherd fällt aus allen Wolken, als sie plötzlich von einem Schwindelgefühl ergriffen und einige Sekunden später etliche Jahrzehnte in der Zeit zurückkatapultiert wird. Eigentlich dachten alle, dass ihre Cousine Charlotte das Zeitreise-Gen geerbt hat und sie damit diejenige sein wird, die zwischen ihrem 16. und 17. Lebensjahr ihren ersten Zeitsprung – auch Initiationssprung genannt – vollziehen wird. Doch nun ist Gwendolyn die letzte im Bunde von zwölf Zeitreisenden. Nicht nur, dass sie kein bisschen auf die plötzlich eintretenden Zeitsprünge vorbereitet ist, sie ist auch noch dazu auserwählt, zusammen mit dem attraktiven Gideon de Villiers den Kreis der Zwölf zu schließen. Da sich zwei der zwölf Zeitreisenden jedoch mit Händen und Füßen gegen eine Einlesung in den sogenannten Chronografen wehren, stellt sich die Aufgabe für Gwendolyn und Gideon als große Herausforderung dar… (Booksection.de)

Schauspieler

Rubinrot Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Veronica Ferres, Uwe Kockisch, Katharina Thalbach, Florian Bartholomäi, Laura Berlin, Sibylle Canonica, Justine del Corte, Levin Henning, Gottfried John, Gerlinde Locker, Jennifer Lotsi, Axel Milberg, Josefine Preuß, Kostja Ullmann, Chiara Schoras, Johannes Silberschneider, Peter Simonischek, Rüdiger Vogler

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Rubinrot Jugendbücher zu verfilmen ist ein gutes Geschäft - vor allem, wenn amerikanische Autoren und Regisseure sich der Stoffe annehmen, die viele Leser, bestenfalls weltweit, begeisterten. Die Trilogie von Kerstin Gier ist eine solch erfolgreiche Buchreihe und dementsprechend auch in Deutschland als Kinofilm produziert worden. Das merkt man diesem ersten Teil auch an, was nun positiv, wie negativ gemeint ist. Wir in Deutschland können ebenso adaptieren, was Katharina Schöde mit ihrem Drehbuch beweist, und auch wir haben glaubhafte Schauspieler für diese Stoffe, was "Rubinrot" ebenso deutlich macht. Aber wir trauen uns weniger, folglich haben "große Filme" immer auch wenig Geld und dass an "Rubinrot" ab und an gespart wurde, merkt man diesem Film durchaus an, was es sehr zu bedauern gilt. Dass sich dieses Fantasymärchen dennoch lohnt, dürfte dem Hauptdarsteller-Duo geschuldet sein. Die noch unbekannte Maria Ehrich spielt die Hauptrolle der Gwendolyn Shepherd selbstbewusst und authentisch, wenn auch nicht alle Szenen durchweg überzeugend wurden. Dennoch macht sie ihre Sache gut und schlüpft in diese sehr interessante Rolle auf ihre eigene Art und Weise. An ihrer Seite ist Jannis Niewöhner als Gideon de Villiers zu sehen. Er gibt den arroganten und selbstherrlichen Schnösel herrlich und passt gut zu seiner Partnerin. Gemeinsam sind die beiden dann mindestens einen Blick wert. Es knistert und es funkt dann doch das ein oder andere Mal auf der großen Leinwand, was dringend nötig war und entscheidend zum Gelingen des Films beiträgt. Der Rest der Schauspieler ist aber nur schmückendes Beiwerk. Laura Berlin ist als Charlotte Montrose beispielsweise wenig überzeugend und kann mit den Qualitäten der Hauptdarsteller an keinen Stellen im Film mithalten. Hier hätte man sich eine charismatischere und auch böser agierende Besetzung gewünscht. Die großen Namen des Films, wie Veronica Ferres und Axel Milberg, sind bestenfalls in kleinen Rollen zu sehen.
Inszenatorisch ist an "Rubinrot" bis auf den erwähnten spürbaren Geldmangel, wenig auszusetzen. Die Effekte sind passend eingesetzt, die Locations eindrucksvoll und auch die Musik macht den gesamten Film über Spaß. Ein Film für das ausgewählte Publikum eben – und daran ist überhaupt nichts auszusetzen.

"Rubinrot" ist für Fans der Bücher, und davon gibt es ja reichlich, sicherlich einen Blick wert. Sympathische Schauspieler, eine aufwendige Inszenierung und eine mitreißende Geschichte machen aus diesem Film ambitionierte Fantasy aus Deutschland.

Wissenswertes

Rubinrot - "Rubinrot" ist die Verfilmung des ersten Teils der erfolgreichen Jugendbuchtrilogie "Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier. Die Trilogie wurde bis heute in 28 Länder verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Über eine Million Mal wurden die Bücher bereits verkauft.
- Gedreht wurde unter anderem in Köln, Aachen und London. Die Dreharbeiten dauerten 42 Tage.




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Kommentare

Lina Bethke schreibt am 26.03.13, 15:02
Zum Glück gibt es viele Leute die die RR Darsteller einfach nur klasse finden.Die können dann nur!über so bösartige Kommentare lachen.Wenn dies eine amerikanische Produktion wäre und deren Schauspieler genauso spielen würden,wäre es für viele Miesmacher perfekt besetzt,sich aber mit deutschen Produktionen anzufreunden,fällt einigen schwer.Wenn diese Schauspieler so schlecht wären,würden sie nicht von Fachleuten aus dieser Branche mit Lob überhäuft.Es gibt auch viele Kritiken in denen die hervorragende schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller gelobt wird,zu recht. Geschmäcker sind verschieden,das ist auch gut so,man sollte aber trotzdem fair bleiben. Meine Freundinnen und ich waren schon 2x in Rubinrot und sind absolut begeistert. Wir hoffen,dass es weiter geht.
Danke an alle Rubinrot Macher.
Tom Drangs schreibt am 22.03.13, 09:16
Meine Freundin ist ein großer Fan der Bücher und hat sich sehr auf den Film gefreut. Der Trailer sah auch sehr gut aus, doch leider hält der Film nicht das was er verspricht. Die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller befindet sich auf dem gute Zeiten schlechte Zeiten Niveau (mit wenigen Ausnahmen). Richtige Spannung wird nicht aufgebaut, Emotionen sind nicht glaubhaft und Spezialeffekte spärlich bis gar nicht vorhanden. Ein Film sollte zwar nicht von Spezialeffekten leben aber sie sollten da eingebracht werden wo sie auch benötigt werden. Wir leben ja schließlich nicht mehr in den 60er Jahren. Die besten Kommentare meiner Freundin: "Langweilig!!!", "Wenn ich das Buch geschrieben hätte würde ich die Leute verklagen", "Der Film gehört nicht ins Kino sondern ins RTL Vorabendprogramm". Dem schließe ich mich an!
Kinomitarbeiter schreibt am 18.03.13, 10:47
Hab vor ein paar Jahren die Bücher gelesen und fand die doch relativ gelungen. Als dann die Nachricht kam, dass "Rubinrot" verfilmt wird, war ich gespannt, gleichzeitig aber skeptisch, da dies eine Deutsche Produktion werden sollte. Der Trailer sah dann aber gar nicht so schlecht aus, aber als der Film dann losging war ich recht schnell entäuscht: Nebenstränge wurden hinzugefügt, die im Buch gar nicht vorkamen und das Schlimmste sind die schauspielerischen Leistungen. Der Text wird einfach nur runtergerattert, ohne Emotionen oder Mimik und Gestik, lediglich Kostja Ullmann, der viel zu selten zu sehen ist, macht seine Sache gut. Besonders schlimm sind Gwedolyn und ihre Mutter, so dass man teilweise einfach nur lachen muss, weil die ihre Rolle so schlecht spielen. Fazit: Wieder mal ein Deutscher Film, der leider nicht halten kann, was er verspricht. Für Teenies vielleicht ganz nett, für alle anderen aber eher nicht geeignet.
Louise Francis schreibt am 12.03.12, 15:05
Also das Buch war einfach fantastisch und spannend,ich hoffe der Film wird genau so gut und hält sich an das Buch.

lg Louise Francis
Emma Lindgred schreibt am 03.03.13, 23:12
Das Buch war fantastisch und ich werde mir am 14.03 die preview vom Film anschaun, ich bin schon sehr gespannt darauf und das nicht nur weil die Hauptpersonen ins Kino kommen, nein auch weil ich die Bücher in einer solch kurzen Zeit verschlungen habe, vor begeisterung und ich sehen möchte wie gut oder wie schlecht (je nach dem) der film seien wird ich hoffe es wird keine enttäuschung doch ich bin mir sicher dass das Buch um längen besser ist...
Stefan schreibt am 02.04.13, 01:06
Also die Bücher hab ich nicht gelesen. Der Film ist aber sowas von unterirdisch in Bezug auf die schauspielerischer Leistung. Keiner der Schauspieler spielt seine Rolle annähernd überzeugend. Ob deutsche Filme jemals ein hohes Maß an Qualität erreichen ist fraglich! Die Bücher können nur besser sein ;-)

Gruß Stefan
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