Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 16.2.
- Der Ruf der Wale
- 16.2.
- Extrem laut und unglaublich...
- 16.2.
- Gefährten
- 16.2.
- Yoko
- 23.2.
- Ghost Rider: Spirit of Ven...
- 23.2.
- Glück
- 23.2.
- In the Land of Blood and...
- 23.2.
- Safe House
- 23.2.
- Young Adult
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Ondine - Das Mädchen aus dem Meer
Ondine
|
Regie
Neil Jordan
Drehbuch
Neil Jordan
Produzenten
Ben Browning, James Flynn, Neil Jordan
Genre Love-Story FSK 12 Filmlänge 111 min Land Irland, USA Kinostart 21.10.2010 DVD-Start 10.03.2011 Blu-ray-Start 10.03.2011 Verleih Concorde Film |
Story
Seit über zwei Jahren ist der Fischer Syracuse nun schon trockener Alkoholiker. Weil es in dem kleinen irischen Küstenörtchen keine Gruppe der Anonymen Alkoholiker gibt, muss die Beichte beim Pfarrer herhalten. Hier erzählt Syracuse eines Tages auch von einem verzauberten Fang, den er in seinem Netz hatte: eine junge hübsche Frau, dem Tode näher als dem Leben. Die Fremde scheint direkt aus den Tiefen des Meeres zu kommen und kann sich scheinbar an nichts mehr erinnern. Doch sie bring Syracuse Glück. Plötzlich beißen die Fische wieder. Seine kleine Tochter ist sich sicher: Ondine, wie sich die Frau nennt, muss eine Selkie sein. Eines jener mystischen Seehundwesen, die an Land ihr Fell ablegen, um unter den Menschen leben zu können. Ondine bringt Syracuse nicht nur einen guten Fang, sondern auch die Hoffnung zurück. Doch wie im Märchen hat auch sie ein finsteres Geheimnis.
Schauspieler
Alicja Bachleda-Curus, Colin Farrell, Tony Curran, Stephen Rea, Dervla Kirwan, Tom Archdeacon, Don Wycherley, Emil Hostina, Norma Sheahan, Alison Barry
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nach seiner Zusammenarbeit mit Jodie Foster in „Die Fremde in Dir“ wendet sich Regisseur Neil Jordan nicht nur einer weniger nervenaufreibenden Geschichte, sondern auch seiner Heimat Irland zu. Gewürzt mit einer großen Portion Lokalkolorit bringt er mit „Ondine – das Mädchen aus dem Meer“ eine sympathische Liebesgeschichte auf die Kinoleinwände. Die Handlung vereint den rauen Charme der grünen Insel mit mythischen Elementen, und letztlich wird es dann doch auch wieder ein Fünkchen nervenaufreibend. Ein wenig Aufregung darf es bei Neil Jordan dann doch auch immer sein. Der Filmemacher hat es verstanden, seine verschiedenen Storyelemente stimmig zu vereinen, und auch wenn dem Streifen das letzte Quäntchen zur ganz großen Strahlkraft fehlt, bezaubert die Geschichte jenseits allen Kitsches durch Natürlichkeit, die sich in den schönen Aufnahmen von Irlands wilder Küste widerspiegelt. Den Hauptverdienst daran tragen sicherlich die beiden Hauptdarsteller Alicja Bachleda-Curus und Colin Farrell. Die Chemie stimmte eindeutig zwischen den beiden, was auch kein Wunder ist, sind sie auch im realen Leben ein Paar. Das Salz in der Liebessuppe ist die kleine Alison Barry, die Farrells alias Syracuse Tochter Annie spielt. Wie sie mit altklugem Witz ihr Schicksal einer kaputten Niere trägt, nimmt einen sofort für sie ein.
„Ondine – das Mädchen aus dem Meer“ wird Neil Jordan sicherlich als Filmemacher nicht unsterblich machen. Seine kleine, romantische Geschichte von mystischen Selkies, Fischern und der Suche nach Glück und einer zweiten Chance im Leben lädt jedoch zum Träumen ein. Und was gibt es schöneres, als in der dunklen Jahreszeit in Gedanken auf Reisen zu gehen?
Wissenswertes
Die schönen Bilder von Irlands rauer Küste wurden von Kameramann Christopher Doyle eingefangen.
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
Parsleybrain schreibt am 07.04.11, 11:47
Einer des besten Filme die ich seit langem gesehen habe - vielschichtig, berührend, überhaupt nicht kitschig, leicht melancholig und doch voller Hoffnung, mit feinem Humor und phantastischen Schauspielern. Anschauen, anschauen, anschauen!
