The Champ

Resurrecting the Champ

Filmplakat The Champ
Regie Rod Lurie  Drehbuch Michael Bortman  Produzenten Brad Fischer, Marc Frydman, Mike Medavoy, Arnold W. Messer, Bob Yari 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 112 min
Land USA,2007  DVD-Start 28.01.2010  Verleih Ascot Elite

Story

Erik, wenig erfolgreicher Sportreporter der Denver Times, wird eines abends zufällig Zeuge, wie ein paar Jugendliche einen Obdachlosen verprügeln. Er hilft dem alten Mann, der sich ihm als Bob Satterfield, kurz der Champ, vorstellt. Der ehemalige Box-Champion gilt eigentlich als tot. Eric wittert eine Titelstory und die Chance endlich als Journalist ernst genommen zu werden. Seine ergreifende Story, wie aus dem gefeierten Box-Star ein trinkendes Wrack wurde, schlägt ein wie eine Bombe und beschert ihm die ersehnte Aufmerksamkeit. Doch dann werden Zweifel an der Identität des alten Mannes laut und Erik muss sich dem Vorwurf stellen, eine gründliche Recherche zugunsten der Karriere vernachlässigt zu haben…

Schauspieler

The Champ Josh Hartnett, Samuel L. Jackson, Kathryn Morris, Dakota Goyo, Teri Hatcher, Alan Alda, Rachel Nichols, David Paymer, Ryan McDonald, Ryan McDonald, Peter Coyote

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms The Champ „The Champ“ ist trotz einiger Längen ein bewegendes Drama über den Wunsch nach Anerkennung, enttäuschte Hoffnungen und bittere Selbsterkenntnis. Der Film ist weniger ein Boxfilm als die Betrachtung von Vater-Sohn-Beziehungen und besticht durch seine leise Inszenierung. Jenseits seines Herzensbrecherimages spielt Josh Hartnett überzeugend und authentisch. Dennoch wird ihm von Samuel L. Jackson ein wenig die Show gestohlen. Als obdachloser Ex-Boxer erweist er sich als ideale Besetzung. Man glaubt ihm den kauzigen Penner bis in die letzte Dread-Locke. Regisseur Rod Lurie und sein Team haben nicht nur die richtige Besetzung für diese „based on a true story“ - Geschichte gefunden, sondern insgesamt den richtigen Ton getroffen. Es fällt angenehm auf, dass der Film auf jegliche Verkitschung verzichtet und ganz auf die Ausdruckstärke seiner Darsteller setzt.



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