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Ohne jede Spur
Abandoned
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Regie
Michael Feifer
Drehbuch
Peter Sullivan
Produzenten
Barry Barnholtz, Michael Feifer, Jeffrey Schenck
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 85 min Land USA, 2010 DVD-Start 07.04.2011 Blu-ray-Start 07.04.2011 Verleih Sunfilm |
Story
Vier Monate ist die Bankangestellte Mary Walsh nun schon mit ihrem Sonnenschein Kevin Peterson zusammen. Vier Monate des Glücks für die junge Frau. Nun soll sich ihr Geliebter in einem alten Krankenhaus einer Knie-Operation unterziehen und Mary bringt ihn dort hin. Eine Stunde, so sagt man ihr, würde es dauern, dann sei alles überstanden. Nach mehreren Stunden bekommt sie jedoch noch immer keine Benachrichtigung über den Stand der Operation. Sie fragt nach, doch die Schwestern finden in ihrem Computer niemanden mit dem Namen Kevin Peterson und auch eine Knie-OP stand heute nicht an. Es dauert nicht lange und Mary zweifelt an ihrem Verstand. Was wird hier gespielt? Und wo ist ihr Freund?
Schauspieler
Brittany Murphy, Dean Cain, Mimi Rogers, Peter Bogdanovich, Jay Pickett, Tim Thomerson, Scott Anthony Leet, America Young, Tara Subkoff, Kristen Kerr
Filmkritik von Thomas Ays
Zumindest wissen wir jetzt, welchen Film Drehbuchautor Peter Sullivan etwas zu oft gesehen hat: "Flightplan - Ohne jede Spur". Blöd nur, dass dies auch Millionen anderer Zuschauer getan haben und den erfolgreichen Jodie Foster-Film auch gar nicht so schlecht fanden. "Ohne jede Spur" ist nun genau das geworden. Ein richtig schlechter und vor allem vollkommen unnötiger Möchtegern-Thriller mit hanebüchener Story, schlechten Schauspielern und nicht vorhandenem Spannungsbogen. Doch die Inszenierung, die dämliche und geklaute Story sowie die furchtbare deutsche Synchronisation ist es noch nicht einmal, was an "Ohne jede Spur" richtig erschreckend geraten ist. Erschreckend ist einzig und allein Hauptdarstellerin Brittany Murphy. Nicht nur, dass die Ende 2009 verstorbene Schauspielerin mehr als nur krank aussieht, auch künstlich und operiert wirkt sie. Von der einstig wunderschönen und supersüßen Hollywoodhoffnung ist fast nichts mehr geblieben. Ein Schatten ihrer selbst ist in diesem Film zu sehen und lässt schockierte und auch traurige Zuschauer zurück. So weit hätte es nicht kommen müssen. Ein weiteres Opfer auf dem harten Pflaster der Traumfabrik.
