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Der Zoowärter
The Zookeeper
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Regie
Frank Coraci
Drehbuch
Nick Bakay, Rock Reuben, Kevin James, Jay Scherick, David Ronn
Produzenten
Todd Garner, Jack Giarraputo, Kevin James, Adam Sandler
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 102 min Land USA Kinostart 07.07.2011 DVD-Start 24.11.2011 Blu-ray-Start 21.11.2011 Verleih Sony Pictures |
Story
Zoowärter Griffin trifft das Schicksal wirklich hart – dabei hatte er den Heiratsantrag, den er seiner Stephanie machen will, so gut vorbereitet: ein romantischer Ausritt auf einem Pferd am Strand entlang, eine Flaschenpost, mit der er um ihre Hand anhält und dann natürlich der obligatorische Ring. Zu blöd nur, dass Stephanie nein sagt, weil Griffin eben „nur“ Zoowärter ist.
Fünf Jahre später scheint Griffin sich ganz gut von dieser Schlappe erholt zu haben. Er arbeitet immer noch im Franklin Park Zoo und wird von allen Tieren geliebt. Als er allerdings auf einer Party Stephanie wieder sieht, ist es erneut um ihn geschehen. Und auch Stephanie signalisiert ziemlich deutlich, dass sie wieder Interesse an Griffin hätte. Ärgerlich nur, dass auch Stephanies anderer Ex Gale noch mit im Rennen ist. Um dem gutherzigen Zoowärter zu helfen, enthüllen die Tiere ein bisher fest gehütetes Geheimnis: Sie können die Sprache der Menschen sprechen und führen Griffin nun in die Grundregeln des Paarungsverhaltens und die Kunst der Verführung ein. Zusätzliche Unterstützung erhält Griffin von der Tierärztin Kate. Wird es ihm gelingen, seine Stephanie zurück zu gewinnen und zu dem Mann zu werden, den sie sich wünscht?
Schauspieler
Kevin James, Rosario Dawson, Leslie Bibb, Ken Jeong, Donnie Wahlberg, Joe Rogan, Nat Faxon, Steffiana De La Cruz, Synchronsprecher (Englisches Original:), Nick Nolte, Adam Sandler, Sylvester Stallone, Cher, Judd Apatow, Jon Favreau, Faizon Love, Maya Rudolph, Bas Rutten
Filmkritik von Stefanie Rufle
„Der Zoowärter“ ist eine Komödie, die wirklich verheißungsvoll beginnt – und dann zusehends absackt. Gerade die Anfangsszene, in der der gedemütigte Griffin mit der Frau, die ihn gerade zurückgewiesen hat, auf dem Pferd zurück reitet und dabei von einer Combo mexikanischer Sänger und einem fulminanten Feuerwerk begleitet wird, ist herrlich komisch und gekonnt inszeniert. Doch dann flachen die Gags schlagartig ab und in dem Moment, in dem die Zootiere zu sprechen beginnen, weiß man endgültig, dass aus dieser Komödie nicht mehr viel werden kann. Die Synchronisation der Tierstimmen ist einfach nur grottenschlecht und völlig unpassend. Spätestens beim Abspann, wo die Originalsynchronsprecher zu hören sind (unter ihnen Nick Nolte, Adam Sandler, Cher und Sylvester Stallone) bedauert man, den Film nicht im englischen Original angesehen zu haben.
Vieles an „Der Zoowärter“ ist einfach zu gewollt, um witzig zu sein, ein altbekannter Gag jagt den nächsten und herzhaft lachen kann man kaum einmal. Auch die Geschichte an sich ist derart abgedroschen und vorhersehbar, dass man auf überraschende Momente vergeblich wartet. Die Botschaft, dass nicht das große Geld oder der Erfolg zählen, sondern vielmehr wahre Freundschaft und Authentizität, wird derart mit dem Holzhammer vermittelt, dass es beinahe schon wehtut. Kevin James spielt zwar gewohnt witzig und sympathisch, doch außer Rosario Dawson als hübsche Kate gelingt es keinem der Darsteller, nachhaltig zu beeindrucken.
Wer sich einen Film zum herzhaft Lachen ansehen will, sollte „Der Zoowärter“ tunlichst meiden, und für Kinder unter sechs Jahren ist diese Komödie auf gar keinen Fall geeignet.
Wissenswertes
Hinter "Der Zoowärter" steckt erneut Adam Sandler, der als Produzent fungierte und zudem dem Gorilla seine Stimme lieh. Hauptdarsteller Kevin James produzierte den Film ebenfalls und schrieb zudem das Drehbuch mit.
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Kommentare
Dalle schreibt am 05.07.11, 18:37
... und schon wieder ein Film, bei dem Tiere als "Darsteller" verfeuert wurden. Bei der Produktion verstarb eine Giraffe (ohne Vorerkrankung) und für die Elefanten Szenen zeigte ich das Unternehmen "Have Trunk Will Travel" verantwortlich, bei denen mit Videomaterial belegt ist das sie mit Elefantenhaken und Elektroschocker arbeiten. Hätte hier nicht auf Computeranimationen ausgewichen werden können? Also ich schau mir lieber CGI Tiere an, als ein schlechtes Gewissen zu haben, mich bei einem Film zu amüsieren wo die "Darsteller" gequält werden. Als Tierfreund lieber nich kucken...


