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Der Lorax
The Lorax
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Regie
Ken Daurio, Cinco Paul, Chris Renaud
Drehbuch
Ken Daurio, Cinco Paul
Produzenten
Janet Healy, Christopher Meledandri
Genre Animation FSK 0 Filmlänge 86 min Land USA Kinostart 19.07.2012 DVD-Start 22.11.2012 Blu-ray-Start 22.11.2012 Verleih Universal Pictures |
Story
Die hübsche Ashley hat einen großen Wunsch: Sie möchte, dass eines Tages ein echter Baum in ihrem Garten wächst. Als ihr heimlicher Verehrer, der 11jährige Ted, davon erfährt, setzt er sich in den Kopf, Ashley einen Baum zu besorgen – koste es was es wolle. Da die beiden in einer von der Außenwelt abgeriegelten Stadt aufgewachsen sind, innerhalb der alles aus Plastik besteht und sogar frische Luft in Flaschen geliefert wird, wird die Suche nach einem Baum für Ted zu einer echten Herausforderung. Immerhin erfährt er von seiner Großmutter, dass außerhalb der Stadtmauern Once-ler wohnt, der Ted bei seiner Suche behilflich sein könnte.
Als es Ted tatsächlich gelingt das Überwachungssystem der Stadt zu überwinden und in die Welt draußen zu gelangen, stößt er auch schon bald auf Once-ler. Dieser lässt sich etwas bitten, ist dann jedoch dazu bereit dem kleinen Jungen die Geschichte von den Bäumen zu erzählen. Innerhalb der kommenden Tage erfährt Ted durch ihn wie es dazu kam, dass die Bäume ausgerottet wurden. Wichtig ist dann nur noch: Gibt es noch Rettung oder ist alle Hoffnung verloren?
Schauspieler
Synchronsprecher (englisches Original):, Zac Efron, Kevin James, Ed Helms, Danny DeVito, Taylor Swift, Betty White, Rob Riggle, Sherry Lynn
Filmkritik von Kathrin Lang
In Amerika gehören die Kinderbücher von Dr. Seuss schon seit vielen Jahrzehnten zum festen Inventar im Bücherregal. Ins Deutsche wurden die Bücher aufgrund ihrer durchgängigen Reimform nur selten übersetzt und wenn doch, fanden sie kaum größeren Anklang. Dafür bekamen wir in den vergangenen Jahren regelmäßig die Verfilmungen der Geschichten von Dr. Seuss auf unseren Leinwänden zu sehen. Nach „Ein Kater macht Theater“ war es zuletzt die Geschichte von „Horton hört ein Hu!“ (2008), die wir von den „Ice Age“-Machern in ihrer filmischen Umsetzung erleben durften. Vier Jahre später sind es nun die Macher von „Ich – Einfach unverbesserlich“, die sich mit „Der Lorax“ dem nächsten Kinderbuch von Dr. Seuss annehmen.
Ähnlich wie bei dem Buch ist es auch bei der Verfilmung eine junge Zielgruppe, die sich angesprochen fühlen soll. Den Regisseuren Ken Daurio, Cinco Paul und Chris Renaud gelingt es auch, die Geschichte absolut kindgerecht aufzubereiten und aus den einfachen Zeilen ein ebenso farbenfrohes wie quicklebendiges Kinoerlebnis werden zu lassen. Nicht fehlen darf dabei natürlich die Moral von Geschichte, mit der die Macher auch nicht lange hinter dem Berg halten. Was für manchen Erwachsenen unter Umständen etwas zu offensichtlich vermittelt wird, ist bei den kleinen Kinogängern jedoch sicherlich gut auf diese Weise aufgehoben. Die Natur, deren Schutz und unser Umgang mit der Umwelt – diese Themen lagen nicht nur Dr. Seuss vor vielen Jahren sehr am Herzen, sondern haben bis heute nicht an Wichtigkeit und Brisanz verloren , was hier mit viel Mühe und tollen visuellen Einfällen auf der Leinwand umgesetzt wird. Immer wieder sorgen die animierten Tiere und die Wälder und Wiesen, von denen sie umgeben werden, für Staunen. Vor allem im 3D-Effekt entstehen regelmäßig bezaubernde Bilder, die die Schönheit der Natur auf ihre eigene kunterbunte Weise widerspiegeln.
Leider glänzt die Story nicht immer mit so viel Einfallsreichtum wie das Szenenbilddesign. Vor allem im Mittelteil schleichen sich einige Längen ein, die auch dem kleinen Publikum sicherlich nicht entgehen werden. Zudem ist „Der Lorax“ zu selten lustig, als dass man von einem großartigen Kinovergnügen sprechen könnte. Hier und da mangelt es dem Animationsfilm an guten Ideen und treffsicheren Gags.
Trotz aller Vorhersehbarkeit und trotz einigen einfallslosen Storyelementen bleibt jedoch der Eindruck einer Geschichte mit guter und wichtiger Botschaft, die von den verantwortlichen CGI-Tüftlern visuell toll aufbereitet wurde.
"Der Lorax" basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von dem amerikanischen Autor Dr. Seuss (Theodor Seuss Geisel (1904 - 1991))
