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Das Wirtshaus im Spessart
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Regie
Kurt Hoffmann
Drehbuch
Luiselotte Enderle, Curt Hanno Gutbrod, Günter Neumann, Heinz Pauck
Produzent
Georg Witt
Genre Abenteuer Komödie FSK 12 Filmlänge 99 min Land Deutschland Kinostart 15.01.1958 DVD-Start 07.01.2005 Verleih EuroVideo |
Story
Komtesse Franziska von und zu Sandau ist mit ihrem Verlobten, Baron Sperling, ihrer Zofe und einem Pfarrer unterwegs nach Würzburg, als ihre Kutsche mitten in der Nacht im Spessart mit einem gebrochenen Rad liegen bleibt. Nichts ahnend geht die Reisegruppe zwei zwielichtigen Gestalten auf den Leim, die sie in ein nahe gelegenes Wirtshaus lockt, das sich als wahre Räuberhöhle entpuppt. Denn neben den Handwerksburschen Felix und Peter machen sie hier auch die Bekanntschaft einer Räuberbande, die die Komtesse als Geisel nehmen will, um von deren Vater ein ordentliches Lösegeld zu erpressen. Doch die beherzte Franziska lässt sich nicht ins Bockshorn jagen – kurzerhand tauscht sie ihre Kleider mit Felix und kann entkommen. Statt ihr wird die Zofe als Geisel genommen. Als Franziska jedoch erfährt, dass ihr Vater sich weigert, das Lösegeld zu bezahlen und stattdessen mit dem Militär anrücken möchte, kehrt sie, nach wie vor verkleidet, ins Räuberhauptquartier zurück. Dort avanciert sie zum Burschen des schmucken Räuberhautmanns, der ihr sowieso viel besser gefällt, als ihr ängstlicher Verlobter.
Schauspieler
Liselotte Pulver, Carlos Thompson, Günther Lüders, Wolfgang Neuss, Wolfgang Müller, Rudolf Vogel, Ina Peters, Helmuth Lohner, Hans Clarin, Kai Fischer, Herbert Hübner, Hubert von Meyerinck, Otto Storr
Filmkritik von Stefanie Rufle
„Das Wirtshaus im Spessart“ ist eine herrlich komische, phantasievoll ausgestattete und heitere Verfilmung der romantischen Geschichte von Wilhelm Hauff. Hier hat Regisseur und Komödienspezialist Kurt Hoffmann alle Register gezogen und eine Komödie geschaffen, die eindeutig zu den eher seltenen Lichtblicken des deutschen Nachkriegskinos zählt. Hervorragend ausgewählt ist dabei auch das perfekt aufeinander eingestimmte und vor guter Laune nur so sprühende Schauspieler-Ensemble. Hinreißend agiert Liselotte Pulver als kecke Komtesse Franziska – ihr Charme ist einfach unwiderstehlich! Die Dialoge verbreiten gute Laune, auch wenn die Gesangseinlagen manchmal etwas angestaubt wirken mögen und die Kostüme sind eine wahre Augenweide.
„Das Wirtshaus im Spessart“ verbindet eine nette Räubergeschichte mit wilder Abenteuerromantik und gibt eine gute Prise Humor hinzu – genau das richtige für einen vergnüglichen Fernsehabend.
Wissenswertes
„Das Wirtshaus im Spessart“
„Das Spukschloss im Spessart“
„Herrliche Zeiten im Spessart“