Kick-Ass

Filmplakat Kick-Ass
Regie Matthew Vaughn  Drehbuch Matthew Vaughn, Jane Goldman  Produzenten Matthew Vaughn, Kris Thykier, David Reid, Brad Pitt, Tarquin Pack, Adam Bohling 
Genre Comic-Verfilmung  FSK 16  Filmlänge 117 min
Land USA  Kinostart 22.04.2010  DVD-Start 16.09.2010  Blu-ray-Start 16.09.2010  Verleih Universal Pictures

Story

Dave Lizewski ist nichts so richtig: Für einen Loser genießt der Teenager nicht genügend Aufmerksamkeit, und beliebt ist er schon gar nicht. Dave liebt jedoch Comics und gemeinsam mit seinen Freunden Marty und Todd überlegt er, warum sich kein Mensch tatsächlich einen Superhero-Anzug anzieht und Verbrecher jagt. „Keine Superkräfte“, sagt der eine, „nicht das nötige Kleingeld“, der andere. Doch Dave hat einen Plan. Der grüne Anzug ist schnell bestellt und in schattigen Hinterhöfen lässt es sich prima auf kommende Heldentaten vorbereiten. Mit dem schnittigen Namen „Kick-Ass“ ausgestattet, entpuppt sich der erste Einsatz jedoch als schmerzhafte Erfahrung. Dave wird mit einem Messer verletzt, anschließend von einem Auto angefahren und auf offener Straße liegengelassen. Im Krankenhaus werden dem Teenager zig Metallplatten eingesetzt – ein Segen für ein Leben als Superheld. Zu dumm nur, dass er die Blicke von Mafiaboss Frank D'Amico auf sich zieht. Der will Kick-Ass nämlich bald tot sehen…

Schauspieler

Kick-Ass Aaron Johnson, Chloe Moretz, Nicolas Cage, Garrett M. Brown, Clark Duke, Evan Peters, Mark Strong, Christopher Mintz-Plasse, Deborah Twiss, Lyndsy Fonseca, Omari Hardwick, Xander Berkeley, Sophie Wu, Stu 'Large' Riley, Michael Rispoli, Tamer Hassan

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Kick-Ass Matthew Vaughn, der glückliche Ehemann von Supermodel Claudia Schiffer, inszenierte nach Filmen, wie „Layer Cake“ und „Der Sternenwanderer“, die etwas andere Comicverfilmung – und er tut dies auf eine absolut beeindruckende Art und Weise. Die Optik ist ein wahrer Segen und haut einen als Zuschauer oftmals fast aus dem Kinosessel. Der Schnitt, die Kamera und die Bilder gehen mit der Musik eine eindrucksvolle Symbiose ein, die vollkommen zu überzeugen weiß. Hier hat Vaughn vollkommen gepunktet und einwandfrei gearbeitet.
Die Story ist klug und hat neben den satirischen Zügen auch ernste Botschaften. So witzig wie vermutet, ist „Kick-Ass“ jedoch nicht geworden, dafür ein Hau-Drauf-Märchen sondergleichen. Zwar ist der Einsatz der sehr jungen Chloe Moretz grenzwertig (niemand will sehen, wie ein elfjähriges Mädchen zusammengeschlagen wird) und auch in vielen Szenen ist die dargestellte Gewalt oftmals arg brutal. Die Egoshooter-Sequenz beispielsweise hätte man sich getrost schenken können.
Die Schauspieler agieren hingegen einwandfrei. Aaron Johnson als Dave Lizewski, beziehungsweise Kick-Ass ist ein echter Glücksgriff und auch Nicolas Cage weiß in seiner etwas anderen Rolle zu überzeugen. Die sehr junge Chloe Moretz ist ebenfalls umwerfend und weiß als toughes Superkid zu glänzen.

„Kick-Ass“ ist anders und verdammt cool. Die Optik dieser etwas anderen Comicverfilmung ist absolut stimmig und beeindruckend geraten. Für Fans von kommenden Kultfilmen und für jene, die „Wanted“ und „Sin City“ zu ihren Lieblingsfilmen zählen ist „Kick-Ass“ unbedingt zu empfehlen.

Wissenswertes

Kick-Ass "Kick-Ass" basiert auf der gleichnamigen Comicserie von Mark Millar, der uns bereits "Wanted" als Comicvorlage lieferte.



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