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Lost (TV-Serie) - Staffel 4
Lost - Season 4
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Regie
Jack Bender, Stephen Williams, Eric Laneuville, Stephen Semel, Paul A. Edwards
Drehbuch
Jeffrey Lieber, J.J. Abrams, Carlton Cuse, Damon Lindelof, Drew Goddard, Brian K. Vaughan, Edward Kitsis, Adam Horowitz, Elizabeth Sarnoff, Greggory Nations, Christina M. Kim, Kyle Pennington
Produzenten
Ra'uf Glasgow, Patricia Churchill
Genre TV-Serie (Mystery) FSK 16 Filmlänge 577 min Land USA, 2007-2008 DVD-Start 09.04.2009 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Die Überlebenden von Oceanic Flug 815 warten wenige Monate nach ihrem Absturz nun auf die lang ersehnte Rettung durch ein Schiff, das vor der Küste der mysteriösen Insel liegt. Allerdings gestaltet sich die Kommunikation schwierig und es treten Ungereimtheiten auf, was jedoch die freudige Aufbruchsstimmung der Gruppe um Jack nicht trüben kann. John Locke allerdings ist skeptisch und will um jeden Preis verhindern, dass die Menschen auf die Insel gelangen, weil er befürchtet, dass diese alle Überlebenden umbringen werden. Zu dieser Ansicht trägt maßgeblich auch Ben bei, der immer noch ein gefährliches und abgekartetes Spiel treibt. Es dauert nicht lange, bis sich die Überlebenden in zwei Lager teilen. Die einen folgen John, der sich verstecken und wenn möglich die Eindringlinge bekämpfen will, die anderen gehen mit Jack an den Strand, um dort ihre Rettung zu erwarten. Doch nichts ist so, wie es scheint…
Schauspieler
Matthew Fox, Terry O'Quinn, Michael Emerson, Naveen Andrews, Emilie de Ravin, Jorge Garcia, Josh Holloway, Daniel Dae Kim, Yunjin Kim, Evangeline Lilly, Mira, Furlan, Henry Ian Cusick, Elizabeth Mitchell, Ken Leung, Rebecca Mader, Sam Anderson, Jeff Fahey, Alan Dale, Jeremy Davies, Kevin Durand, Michelle Forbes, Sonya Walger, Harold Perrineau, Malcolm David Kelley, Dominic Monaghan
Kritik von Sascha Koch
„Lost“ meldet sich mit Staffel vier wieder in der ersten Liga der US-Serienwelt zurück. Nachdem das Format in Staffel drei streckenweise etwas anstrengend wurde, weht in Season vier ein ganz anderer Wind.
Ab sofort werden dem Zuschauer nämlich nicht mehr Flashbacks, sondern viel mehr Flash-Forwards gezeigt, in denen man von Ereignissen erfährt, die die Figuren nach ihrer Rettung von der Insel durchmachen. Dass es sich dabei aber um kein Happy End handelt, dürfte im Falle von Lost wohl klar sein. Mit diesem veränderten Erzählstil schafft man eine ganz neue Art von Spannung und trifft wieder punktgenau das Genre Mystery. Staffel vier versteht es perfekt, die Besonderheiten des Serienformats auszunutzen und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Zwar ist man am Ende der Staffel genauso schlau wie zu Beginn, doch genau das macht den Reiz und das Suchtpotential dieser Serie aus – Fragen werden beantwortet, wieder andere stellen sich.
Schauspielerisch sind dabei vor allem wieder die Emmy-Preisträger Terry O´Quinn und Michael Emerson interessant, die ein sehr fesselndes Duo abgeben. Die mysteriöse Grundstimmung der Serie lastet zu großen Teilen auf Locke und Ben. Aber auch der Rest des Casts kann sich wieder sehr positiv hervorbringen.
Eine Rüge muss man an dieser Stelle aber ganz klar an die Leute der visuellen Effekte verteilen. Zwar ist „Lost“ visuell in der Regel gut aufgestellt, doch hat man es in „Die Rückkehr (3)“ völlig vergeigt. Die Explosion des Frachters ist so schlecht animiert, dass die ganze Dramatik dieser Szene auf einen Schlag zunichte gemacht wurde. Solche schlechten Effekte sieht man sonst nur in C-Movies, weswegen man dann doch leicht irritiert ist, da „Lost“ ja schließlich andere Ansprüche hat.
Sonst ist die Serie aber auch weiterhin sehr aufwendig und facettenreich kreiert. Viele Drehorte und Kulissen sowie ansehnliche Kameraperspektiven machen "Lost" technisch ebenfalls zu einem Genuss.
Staffel vier gibt der Serie neuen Wind und füllt das Genre „Mystery“ voll aus. Die Flash-Forwards sind eine ideale Form die Geschichte um die Insel anders zu erzählen. Spannend, mysteriös und einfach erstklassig präsentiert sich „Lost“ wieder einmal und zeigt, wie man Zuschauer fesseln und begeistern kann.
Wissenswertes
Die Serie wird fast ausnahmslos auf Hawaii gedreht. Hierfür nutzt man die verschiedensten natürlichen Facetten der Inselgruppe in Kombination mit visuellen Effekten.
Aufgrund des Autorenstreiks umfasste die vierte Runde „Lost“ nur 14 Episoden.
Episodenguide:
• Der Anfang vom Ende
• Für tot erklärt
• Der Ökonom
• Der Deal
• Die Konstante
• Die andere Frau
• Ji Yeon
• Mein Name ist Kevin Johnson
• Konturen der Zukunft
• Die Operation
• Hüttenzauber
• Die Rückkehr (1)
• Die Rückkehr (2)
• Die Rückkehr (3)
Diese TV-Serie umfasst folgende Staffeln:
Lost (TV-Serie) - Staffel 1
Lost (TV-Serie) - Staffel 2
Lost (TV-Serie) - Staffel 3
Lost (TV-Serie) - Staffel 4
Lost (TV-Serie) - Staffel 5
Lost (TV-Serie) - Staffel 6
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Beste TV-Serie – Drama, Bester Nebendarsteller (TV-Serie – Drama) – Michael Emerson, Bester Ton-Schnitt („Konturen der Zukunft“), Bester Schnitt („Die Rückkerh (1+2)“), Beste Musik („Die Konstante“), Beste Kamera („Die Konstante“)
Gewonnene Emmys
Bester Ton-Mix („Mein Name ist Kevin Johnson“)
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