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Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 4

Battlestar Galactica - Season 4

Filmplakat Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 4
Regie Michael Rymer, Anthony Hemingway, Michael Nankin, Edward James Olmos, Wayne Rose, Rod Hardy, Paul A. Edwards, Ronald D. Moore, John Dahl, Wayne Rose, Gwyneth Horder-Payton, Robert M. Young  Drehbuch David Weddle, Bradley Thompson, Ronald D. Moore, Michael Angeli, Michael Taylor, Jane Espenson, Mark Verheiden, Kevin Fahey, Bradley Thompson, Ryan Mottesheard  Produzenten Harvey Frand, Ron E. French, Michael Rymer 
Genre TV-Serie (Science-Fiction)  FSK 12  Filmlänge 936 min
Land USA, 2008-2009  DVD-Start 22.07.2010  Verleih Universal Pictures

Story

Auf der Galactica bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Während der freigesprochene Gaius Baltar Unterkunft bei einer Frauenbewegung findet, die ihn vergöttert, entdecken Tigh, Sam, Tyrol und Tory, dass sie Zylonen sind und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Außerdem taucht wie aus dem Nichts Starbuck wieder auf, die fest davon überzeugt ist, den Weg zur Erde gefunden zu haben. Für Admiral Adama und Präsidentin Roslin beginnt eine Zeit, in der Vertrauen nicht mehr alles ist. Eine Zeit der Verdächtigung und Verfolgung. Aus Freunden werden Feinde und aus Feinden werden Freunde. Alles was nun geschieht, bringt die Menschheit an den Rand des Unerträglichen…

Schauspieler

Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 4 Edward James Olmos, Mary McDonnell, Jamie Bamber, Katee Sackhoff, Michael Hogan, James Callis, Tricia Helfer, Grace Park, Tahmoh Penikett, Alessandro Juliani, Paul Campbell, Richard Hatch, Kandyse McClure, Nicki Clyne, Aaron Douglas, Lara Gilchrist, Bodie Olmos, Donnelly Rhodes, Dean Stockwell

Kritik von Sascha Koch

Sascha vergibt 6 von 5 Ms Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 4 „Best Series on Television“
So bewarb der kleine Sender SyFy seine „critically acclaimed“ Serie an Anlehnung an das Times Magazine, welches „BSG“ 2005 zur besten Serie kürte, die nun in ihre finale Staffel gehen sollte. Selbstbewusst gab man sich, wusste man doch um die Stärken und das Potential des Science-Fiction Formates. „Battlestar Galactica“ war durchgehend ein Kritiker- und Quotenhit. Die letzte Staffel sollte nun aber noch mal alles übertreffen und einen befriedigenden und logischen Abschluss der Geschichte um die Galactica bieten. Und dies hat man in einer atemberaubenden Art und Weise voll und ganz vollbracht!

„Es gibt kein besser spielendes Ensemble im Fernsehen.“ (Stephen King über „Battlestar Galactica“)
Der Zeigefinger tippt nervös auf der Fernbedienung, die gesamte Hand wird unruhig, man presst die Lippen aufeinander und streicht sich aufgeregt durch die Haare. Das Herz beginnt zu pochen, Schweißperlen bilden sich auf der Stirn und allmählich werden die Augen feucht. Man wagt sich nicht zu atmen, geschweige denn eine Sekunde wegzusehen. Eine Gänsehaut – ein Erlebnis für alle Sinne!
Man kann die schauspielerischen Momente in dieser Staffel schlecht beschreiben, weil sie schlicht und ergreifend unbeschreiblich sind. Die Reaktion des Zuschauers hingegen sehr wohl. Genau solche Momente bietet einem diese Staffel am laufenden Band und ist damit die wohl emotionalste Gesamtleistung im Fernsehen, was auch Stephen King erkannt hat.
Besonders Edward James Olmos spielt sich in den Olymp der Schauspielkunst. Dieser Mann war schon immer unglaublich gut, aber in Staffel vier zerbricht seine Figur des Admiral Adama an den Herausforderungen und Olmos lebt seinen Charakter so intensiv, realistisch und charismatisch, dass er immer und immer wieder den Zuschauer in seinen Bann zieht und ihn auf sehr tiefgehende aber auch schockierende Weise berühren kann. Edward James Olmos sagte selbst oft, dass er „Battlestar Galactica“ als den Gipfel seiner Karriere ansieht, und genau so spielt er auch. Voller Hingabe und Begeisterung für seine so fantastisch geschriebene Rolle, was ihm zu einem der beste Schauspieler in einer Drama-Serie aller Zeiten macht. Doch auch all die anderen so wunderbaren Darsteller wie Mary McDonnell, Michael Hogan, James Callis, Jamie Bamber, Katee Sackhoff, Tahmoh Penikett oder Grace Park geben noch einmal alles und bestechen durch Charakterdarstellung aller erster Klasse.
Was für solche Momente besonders wichtig ist, ist die Kombination mit Bear McCrearys Musik, welche ebenfalls viele Gefühle transportieren kann. Somit verbinden sich Schauspieler und Musik zu Fernsehermomenten, die einzigartig mitreißend und emotional unglaublich geladen sind. Das Cast von „Battlestar Galactica“ ist das wohl beste seit den frühen Tagen von „Emergency Room“.

„Battlestar Galactica transzendiert das Sci-Fi Genre.“ (San Francisco Chronicle)
In der Tat ist “Battlestar Galactica” eine Ausnahme-Serie. So natürlich auch wieder in Staffel vier, die sich visuell wieder von allem abhebt, was es in Film und Fernsehen zu sehen gibt. Die Weltraumschlachten sind einfach nur als Erlebnis zu bezeichnen und sorgen für Action und Hochspannung in jeder Episode. Auch storytechnisch ist alles geboten. In der letzten Staffel fügt sich die mythologische Handlung wie ein Puzzle allmählich zusammen und führt zu einem Staffelfinale, welches den Zuschauer absolut befriedigt und, ganz davon abgesehen, emotional ergriffen zurücklässt.

Überhaupt ist diese Staffel extrem gut geschrieben und umgesetzt. Das Leben in der Flotte ist nicht mehr länger lebenswert. Seit Jahren fliegt man nun schon durchs All, nur um immer wieder Rückschläge und Leid zu erfahren. Die Crew an Bord der Galactica ist kaputt und depressiv. Man lebt nur noch, um zu arbeiten, und man arbeitet nur noch, um zu leben. Dieser angestaute Frust entlädt sich nun komplett in dieser Staffel, was von Alkohol- und Tablettensucht, über Selbstmord bis Meuterei reicht. „BSG“ schockiert, berührt und überrascht mit seinen Wendungen und ist dabei 100%ig nachvollziehbar. Sinnbildlich für diese Situation steht eben Admiral Adama, der einst so starke und geradlinige Anführer, dem nun alles über den Kopf wächst und einfach nur noch abrutscht und selbst nicht weiß, wie er seine bloße Existenz bewältigen soll. All dies macht die vierte Staffel so geladen und intensiv.

„Ich denke, es ist so leidenschaftlich, strukturiert, komplex, umstürzlerisch und fesselnd, dass es alles andere im Fernsehen in den Schatten stellt.“ (Joss Whedon über „BSG“)
Mit diesem einfachen und prägnanten Satz hat Serienschöpfer Joss Whedon vollkommen recht. „Battlestar Galactica“ war immer eine Serie, die man entweder liebt oder hasst - Ein Zwischending gab es kaum. „Battlestar Galactica“ war eben anders und neu. Es verband Charaktertiefgang mit Action und Spannung, Politik und Mythologie sowie Religion, Intelligenz und aufregenden Bildern. Dies brachte eine Mischung hervor, die so speziell wie genial war. Aus wirklich jedem Blickwinkel kann diese Serie überzeugen. Auch wenn „BSG“ nie ein besonders großes Publikum vergönnt war, so ist sie doch der Inbegriff dessen, was man eine perfekte Drama-Serie nennt. Es ist unglaublich, wie ein kleiner Spartensender wie SyFy solch ein Bollwerk hervorbringen konnte, welches sogar große Network Serien mit Leichtigkeit aussticht. David Eick und Ronald D. Moore gelangen ein riesen Wurf, der in der Form nur den wenigsten kreativen Köpfen vergönnt ist.
Abgeschlossen wird diese Serie mit einer unbeschreiblichen letzten Staffel, die einen kompletten und zufriedenstellenden sowie logisch nachvollziehbaren Abschluss der vierjährigen Reise bietet. Die Serie geplant zu einem Ende zu führen, war das Beste, was man mit diesem Format machen konnte. Alles in allem ist sie die beste Drama-Serie des Jahrzehnts, die wohl noch über Dekaden hinweg ihres Gleichen suchen wird, wo man wieder bei dem einfachen aber doch treffenden Satz wäre: „Best Series on Televison.“

„Battlestar Galactica“ ist wohl das gewaltigste, intensivste, emotionalste, mitreißendste und atemberaubendste Stück Unterhaltung, dass das Fernsehen je gesehen hat. Niemals fühlte sich Serienunterhaltung so echt, so nahe und so überwältigend an. Keine Serie hatte so viele Schockmomente, so viel tiefgehende Dramatik und solch eine originelle Story. Nirgendwo sonst erlebt man solch kraftvoll dargestellte Figuren. „Battlestar Galactica“ brilliert auf ganzer Linie, von Anfang bis Ende. DAS absolute TV-Erlebnis!

Wissenswertes

Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 4 Nach vier Staffeln und 73 Episoden endet "Battlestar Galactica". Dies wurde vom Sender und den Produzenten schon im Voraus geplant und beschlossen.

In den Episoden 4x4 und 4x18 führte Hauptdarsteller Edward James Olmos erneut Regie.

Mit "The Plan" folgt nach Staffel vier ebenfalls noch ein TV-Film.

Im März 2009 waren Edward James Olmos, Mary McDonnell, David Eick und Ronald D. Moore von den Vereinten Nationen eingeladen, an einer Diskussion über Menschrechte, Kinder, bewaffnete Konflikte und Terrorismus teilzunehmen. Die UN betrachteten "Battlestar Galactica" als wichtigen Beitrag zu solchen Themen.

Episodenguide:
• Auferstehung
• Die letzten Fünf
• Die Verblendeten
• Perfekter Schmerz

• Meuterei im All
• An andere Ufer
• Rat mal, was zum Essen kommt?
• Sine Qua Non

• Wir alle sind sterblich
• Zur Erde!
• Die Strömung erledigt den Rest
• Erschöpfung

• Die Lunte brennt
• Blut in der Waagschale
• Das verlorene Paradies
• Systemblockade

• Der Pianomann
• Gestrandet in den Sternen
• Daybreak (1)
• Daybreak (2)


Diese TV-Serie umfasst folgende Staffeln:
Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 1
Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 2
Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 3
Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 4

Weitere Links:
Kampfstern Galactica (TV)
Battlestar Galactica: Razor (TV)
Battlestar Galactica: The Plan (TV)

Auszeichnungen

Battlestar Galactica (TV-Serie) - Staffel 4 Emmy Nominierungen:
Beste Regie („Daybreak (2)“), Beste visuelle Effekte („Daybreak (2)“), Bester Schnitt („Daybreak (2)“), Bester Ton-Mix („Daybreak (2)“)

Gewonnene Emmys
Bester Ton-Schnitt („Daybreak (2)“)

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Kommentare

Heike Matousek schreibt am 07.02.13, 17:26
Also ich habe schon viele Serien gesehen aber mich hat Battlestar Galactica vom Hocker gehauen, die Geschichte war super und die Schauspieler waren hervorragend, besonders Edward James Olmos und Mary McDonnell die beiden haben soe überzeugend gespielt als ob sie die Rolle das im wirklichen Leben ist.
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