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Mr. Right
Mr. Right
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Regie
David Morris, Jacqui Morris
Drehbuch
David Morris
Produzent
Jacqui Morris
Genre Komödie (Gay) FSK 6 Filmlänge 95 min Land Großbritannien, 2009 DVD-Start 25.06.2010 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Sie sind alle Freunde - und doch sind sie alle unterschiedlich und auf der Suche nach ganz verschiedenen Dingen.
Tom beispielsweise ist ein angesehener Künstler, der seinen Freund Lars, einen Ex-Musiker und mittlerweile Teilzeit-Model, unendlich liebt. So sehr, dass er ihm auch sämtliche Seitensprünge verzeiht, Hauptsache, er verlässt ihn nicht.
Williams neunjährige Tochter will parallel dazu sämtliche Männerbekanntschaften ihres Vaters sabotieren. Aktuell ist der Soapstar Lawrence an der Reihe. Der wiederum ist das Feindbild des jungen angehenden Schauspielers Alex, der mit seinem Freund Harry eine glückliche Beziehung führt und doch nicht weiß, wo er hingehört.
Sie alle suchen irgendetwas und einige von ihnen müssen erst lernen, was es wirklich heißt, zu leben...
Schauspieler
James Lance, Luke de Woolfson, Benjamin Hart, Georgia Zaris, David Morris, Leon Ockenden, Rocky Marshall, Jan Waters, Maddie Planer, Sheila Kidd, Kate Russell, Ian Russell, Katy Odey, Lucy Jules, Sarah Carleton, Dolly Wells
Filmkritik von Thomas Ays
Die englische Komödie „Mr. Right“ wirkt anfangs recht zusammenhanglos, was vielleicht an der Tatsache liegt, dass die beiden Regisseure David Morris und Jacqui Morris unendlich viele Hauptfiguren in ihre eineinhalbstündige Geschichte pressten, was ab und an zu einer klaren Überforderung der Zuschauer führt. Viele kommen zu kurz, manche sind unglaublich unwichtig und wieder anderen hätte ein einzelner Hauptpart mehr als gut gestanden.
Luke de Woolfson, der den jungen, nach sich selbst suchenden Alex spielt, sticht aus dieser Besetzung schillernd heraus. Er darf in manchen Szenen nicht nur furchtbar komische Dinge sagen, er tut dies auch noch auf eine total witzige Art und Weise. Er vermag es auch, die innere Zerrissenheit seiner Figur spürbar zu machen und so vollkommen zu überzeugen. Daneben wirken einige seiner Kollegen etwas blass.
Die Geschichte, so verwirrend sie manchmal ist, hat jedoch einen gewissen (englischen) Charme, dem man gern erliegt. Oftmals zum Schreien komisch, dann wieder sehr nachdenklich und zum Schluss hin auch durchweg rund, präsentiert sich „Mr. Right“ in einem angenehmen Licht und ist für schwule Komödienliebhaber sicherlich zu empfehlen.
"Mr. Right" ist lediglich im englischen Original mit deutschen Untertiteln erhältlich.