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Die phantastische Reise
Fantastic Voyage
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Regie
Richard Fleischer
Drehbuch
Harry Kleiner
Produzent
Saul David
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 24.12.1966 DVD-Start 12.09.2001 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Zeitgleich mit dem Wettlauf zum Mond liefern sich die beiden Weltmächte USA und Russland auch auf dem Gebiet der Mikroforschung ein erbittertes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Wissenschaftler der Vereinigten Staaten können bereits jeden beliebigen Gegenstand und auch Menschen auf wenige Millimeter schrumpfen, doch der Effekt hält nur 60 Minuten. Als der einzige Wissenschaftler, der das Geheimnis eine Schrumpfung ohne zeitliche Begrenzung kennt, schwer verletzt wird, ist guter Rat teuer. Es wird beschlossen ein Expertenteam samt U-Boot zu schrumpfen und in den Blutkreislauf zu bringen damit dieses die Verletzung von innen beheben kann. Gefahr droht dabei nicht nur aufgrund der knappen Zeit, sondern auch seitens feindlicher russischer Agenten, die den Wissenschaftler ausschalten wollen.
Schauspieler
Stephen Boyd, Raquel Welch, Edmond O'Brien, Donald Pleasence, Arthur O'Connell, William Redfield, Arthur Kennedy, Jean Del Vel, Barry Coe
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nachdem Regisseur Richard Fleischer 1954 „20.000 Meilen unter dem Meer“ eine neue Zivilisation entdeckte, begab er sich zwölf Jahre später auf eine weitere faszinierende Entdeckungsreise: Nun ging es in das Innere des menschlichen Körpers. Diesmal lieferte nicht Autor und Visionär Jules Verne die Vorlage, sondern die Geschichte von Otto Klement und Jerome Bixby, aus der Harry Kleiner das Drehbuch formte. Was jedem guten Biologie-Lehrer die Haare zu Berge stehen lässt, entpuppt sich auch nach all den Jahren noch als spannende und geniale Science-Fiction-Idee. Natürlich darf man bei „Die phantastische Reise“ nicht nach der Logik fragen und auch die Dialoge sind mit Sicherheit nicht medizinisch einwandfrei, doch Fleischer und sein Team haben die solide Drehbuchvorlage in einen solch packenden Film verwandelt, dass man sich um kritische Fragen wenig schert. Dank äußerst gelungener visueller Effekte, einer aufwändigen Ausstattung und einem passenden Timing fiebert man von Beginn an mit bei diesem Himmelfahrtskommando, das mit Stephen Boyd, Raquel Welch, Arthur Kennedy und Donald Pleasence (der James Bond-Bösewicht Blofeld) prominent und gut besetzt ist. Völlig zu Recht erhielt der Film bei den OSCARs die goldene Statue in den Kategorien „Beste Ausstattung (Farbe)“ und „Beste visuelle Effekte“. Noch heute begeistert diese Optik. „Die phantastische Reise“ hat sich dadurch einen festen Platz in den Genreklassikern gesichert.
Wissenswertes
Regisseur Joe Dante und Produzent Steven Spielberg griffen 1987 die Idee von der Reise in den menschlichen Körper auf und drehten die schräge Actionkomödie „Die Reise ins Ich “. In den Hauptrollen waren Dennis Quaid, Martin Short und Meg Ryan zu sehen.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Kamera (Farbe), Beste Ton-Effekte, Bester Schnitt
Gewonnene OSCARs
Beste Ausstattung (Farbe), Beste visuelle Effekte
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