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Raging Sun, Raging Sky
Rabioso sol, rabioso cielo
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Regie
Julián Hernández
Drehbuch
Julián Hernández
Produzent
Roberto Fiesco
Genre Drama (Gay) FSK 16 Filmlänge 193 min Land Mexiko, 2009 DVD-Start 17.12.2010 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Erzählt wird die Geschichte von Kieri und Ryo. Diese zwei Männer, die sich bedingungslos lieben, schöpfen aus der Unbedingtheit dieser Liebe den Sinn ihres Lebens. Doch die gegenseitige Hingabe währt nicht ewig. Ryo wird entführt, und für Kieri beginnt eine mystische Reise.
Für Ryo sind Flucht, Suche und Warten die Stationen seines einsamen Weges. Wo Liebe aufhört und Leben anfängt, ist nur eine Frage von vielen, die das Dasein an sich stellt...
Schauspieler
Jorge Becerra, Javier Oliván, Guillermo Villegas, Giovanna Zacarías, Joaquín Rodríguez, Juan Carlos Torres, Fabian Storniolo, Harold Torres, Clarissa Rendón, Baltimore Beltran, Rubén Santiago, Rubén Ángel
Filmkritik von Thomas Ays
Julián Hernández ist eigentlich weder Regisseur noch Drehbuchautor. Julián Hernández ist Künstler, wie er bereits in einigen seiner vorherigen Werke erstaunlich konsequent unter Beweis stellte. Dabei bildet auch „Raging Sun, Raging Sky“ keine Ausnahme. Der Film geht keine fünf Minuten und man weiß, worauf man sich hier wieder eingelassen hat. Außergewöhnliche Bildkompositionen wechseln sich mit Schauspielerleistungen ab, die gänzlich auf Mimik und Gestik beschränkt sind. Ganz wenige Schauspieler dürfen in diesem Drama um die ewige Liebe etwas sagen. Sicherlich ist das für Fans des Independentkinos eine absolute Empfehlung, weil schon allein die Tatsache wie der Filmemacher seine Idee umsetzt, eindrücklich geworden ist. Dennoch wirkt die Erzählweise, bei all dem künstlerischen Anspruch, ermüdend, ja geradezu einschläfernd. Auch die Nacktheit, die Hernández permanent einsetzt, fasziniert nach einiger Zeit nicht mehr, im Gegenteil. Im Grunde will man nur, dass sich diese zweifelsfrei wunderschönen Menschen endlich wieder etwas anziehen. Hinzu kommt, dass „Raging Sun, Raging Sky“ mit 193 Minuten Laufzeit einfach zu lang wurde. Es darf gern anders werden auf unseren Leinwänden und sicherlich darf man sich als Filmemacher anderer Mittel bedienen, um Geschichten zu erzählen, dennoch sollte Langeweile sicherlich nie aufkommen.
"Raging Sun, Raging Sky" gewann den TEDDY Award als "Bester Spielfilm" der 59. Internationale Filmfestspiele Berlin "BERLINALE". 