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Hostel
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Regie
Eli Roth
Drehbuch
Eli Roth
Produzenten
Chris Briggs, Mike Fleiss, Eli Roth
Genre Horror FSK 18 Filmlänge 94 min Land USA Kinostart 27.04.2006 DVD-Start 27.10.2006 Verleih Sony Pictures |
Story
Die beiden College-Freunde Paxton und Josh sind mit dem Rucksack unterwegs auf einer Tour quer durch Europa. Unterwegs lernen sie den Isländer Olli kennen und schnappen irgendwo einen Geheimtipp auf: Im tiefsten Ost-Europa soll es fernab der bekannten Reiserouten ein Hostel geben, in dem aufregende und zu allem bereite Frauen nur auf neue männliche Gäste warten. Die drei abenteuerlustigen Freunde zögern nicht lange und machen sich auf den Weg in die Slowakei und das ihnen versprochene Nirwana.
Tatsächlich lernen sie, nur kurz nachdem sie ihr Zimmer im Hostel bezogen haben, die beiden Schönheiten Natalya und Svetlana kennen, die nur auf sie gewartet zu haben scheinen. Doch die versprochenen Sinnesfreuden sind nur von kurzer Dauer – viel zu spät bemerken die Touristen, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Und was dort auf sie wartet, ist derart unvorstellbar und grausam, dass es ihre schlimmsten Albträume übertrifft…
Schauspieler
Jay Hernandez, Derek Richardson, Eythor Gudjonsson, Barbara Nedeljakova, Jan Vlasák, Jana Kaderabkova, Jennifer Lim, Keiko Seiko, Lubomír Bukový, Jana Havlickova, Rick Hoffman, Petr Janis, Takashi Miike, Patrik Zigo, Milda Jedi Havlas
Filmkritik von Stefanie Rufle
Die Story dieses Slasher-Schockers ist derart banal, dass sie in nur wenigen Sätzen erzählt werden könnte – ja, eigentlich bräuchte man sie überhaupt nicht zu erzählen, sondern sollte lieber den Mantel des Schweigens über dem ganzen Film ausbreiten. Denn was einen in „Hostel“ erwartet, ist derart niveaulos, dass man es ganz einfach als kranken Dreck bezeichnen muss. Wo andere Filme dieses Genres noch mit einem einigermaßen intelligenten Plot punkten können – wie etwa die „Saw“-Reihe – oder mit Humor und Selbstironie einen Gegenpol zu den Gewaltdarstellungen schaffen – wie in „Piranha 3D“ – ist „Hostel“ einfach nur eine dumpfe Aneinanderreihung von Brutalität. Auch wenn die erzählte Geschichte durchaus vorstellbar ist, entbehren viele Szenen komplett jeglicher Logik, was man nach einiger Zeit nur noch mit gelangweiltem Kopfschütteln quittiert.
Wer sehen will, wie ein heraushängendes Auge abgeschnitten wird und dabei gelber Schleim aus der Augenhöhle fließt oder darauf steht, wenn Gliedmaßen mit der Kettensäge amputiert werden, inklusive Fontänen von spritzendem Blut und gellenden Schmerzensschreien, der ist bei „Hostel“ genau an der richtigen Adresse. Doch wirklich spannende Schockmomente und Gänsehaut-Feeling sucht man bei diesem Slasher-Film vergebens. Die wirkliche Essenz dieser Geschichte - die grausamen Abgründe der menschlichen Psyche und die unvorstellbare Brutalität, zu der Menschen fähig sein können - kommt leider viel zu kurz. Roth hat sich auf die visuellen Schockmomente verlassen, die in der Tat gut umgesetzt sind, wodurch aber der wirkliche Horror komplett auf der Strecke bleibt. Vor allem die menschenunwürdigen Gewaltdarstellungen stellen einen der Tiefpunkte dieses Streifens dar.
Wissenswertes
Das auf der Extended Version gezeigte Ende wurde bei Testvorführungen als zu brutal bezeichnet und daraufhin von Eli Roth überarbeitet. Die abgeänderte Version wurde in den Kinos gezeigt und ist auch auf manchen DVDs zu finden.
Die Filmreihe umfasst folgende Teile:
• Hostel
• Hostel 2
• Hostel 3
| Besucherbewertung |
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