Darkest Hour

The Darkest Hour

Filmplakat Darkest Hour
Regie Chris Gorak  Drehbuch Jon Spaihts  Produzenten Timur Bekmambetov, Tom Jacobson 
Genre Horror  FSK 12  Filmlänge 89 min
Land USA  Kinostart 29.12.2011  DVD-Start 27.04.2012  Blu-ray-Start 27.04.2012  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Während Sean und Ben in Moskau den Deal ihres Lebens abschließen wollen, sind Natalie und Anne in die pulsierende Metropole gekommen, um das wilde Partyleben zu genießen. In einer angesagten Bar treffen die vier Amerikaner aufeinander und werden mit einem furchtbaren Albtraum konfrontiert. Plötzlich fällt überall in Moskau der Strom aus und merkwürdige Lichterscheinungen senken sich vom Himmel herab. Die zunächst so harmlos erscheinenden Wesen stellen sich als furchtbare Tötungsmaschinen heraus, die alle Lebewesen in Sekundenschnelle restlos vernichten. Den vier jungen Leuten gelingt gemeinsam mit dem russisch sprechenden Skyler die Flucht in den Untergrund, doch schnell wird ihnen klar, dass die fremde Intelligenz Menschen aufgrund ihrer biomagnetischen Strahlung aufspüren kann.
Als die Fünf Tage später ihr Versteck verlassen, liegt Moskau in Schutt und Asche und jegliches Leben scheint ausgerottet. Obwohl sie zunächst einmal mit dem Leben davon gekommen sind, ist ihnen klar, dass sie nur entkommen können, wenn es ihnen gelingt, weitere Überlebende aufzuspüren…

Schauspieler

Darkest Hour Emile Hirsch, Olivia Thirlby, Max Minghella, Rachael Taylor, Joel Kinnaman, Veronika Ozerova, Dato Bakhtadze, Yuriy Kutsenko, Nikolay Efremov, Vladimir Jaglich, Artur Smolyaninov

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 1 von 5 Ms Darkest Hour All jene Kinogänger, die sich zum Ende des Jahres noch einmal auf einen richtig guten Horrorfilm gefreut haben, sollten sich tunlichst von „Darkest Hour“ fernhalten. Dieser Streifen ist in keiner, wirklich in keiner Sequenz auch nur annähernd spannend und von richtig gutem Thrill kann man hier nur träumen. Nach einer recht gut gelungenen Eingangssequenz dümpelt die Handlung nur noch vor sich hin, die Dialoge sind hohl und langatmig und die Schauspieler vermögen es nicht, zu überzeugen. Auch wenn Emile Hirsch als Sean und Max Minghella als Ben hier eine Ausnahme bilden, kann das den schlechten darstellerischen Gesamteindruck nicht retten. Die außerirdischen Wesen, die Menschen in kleinste Teilchen zerfetzen, sind weder Furcht erregend noch gruselig und verursachen nicht ein einziges Mal Gänsehaut. Auch wenn die Effekte ganz gut gemacht sind, reicht das für einen Horrorfilm allemal nicht aus.
Kaum zu ertragen ist die patriotische Naivität der jungen Amerikaner, die tatsächlich glauben, in der amerikanischen Botschaft würde alles gut werden für sie. Zu sehen, wie sie im Laufe der Geschehnisse zu wahren Superhelden mutieren, die plötzlich hochwissenschaftliche Erkenntnisse erlangen und am Ende sogar in der Lage zu sein scheinen, die Welt zu retten, ist einfach nur abgrundtief unglaubwürdig.
Als Horrorfilm hat „Darkest Hour“ am Ende schlicht und ergreifend versagt. Dieser Film ist in seine riesigen Logiklöcher gestürzt und gnadenlos abgesoffen!

Wissenswertes

Darkest Hour "Darkest Hour" ist das zweite Regieprojekt von Chris Gorak nach "Right at Your Door".



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