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Woher weißt du, dass es Liebe ist
How Do You Know
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Regie
James L. Brooks
Drehbuch
James L. Brooks
Produzenten
Julie Ansell, James L. Brooks, Laurence Mark, Paula Weinstein
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 120 min Land USA Kinostart 20.01.2011 DVD-Start 03.06.2011 Verleih Sony Pictures |
Story
Lisa hat es nicht leicht. Nicht nur, dass sie gerade ihren Job als Profisportlerin verloren hat, auch in der Liebe klappt es nicht so richtig. Die lose Beziehung zu Matty, ebenfalls einem Sportler, will nicht so richtig in die Gänge kommen – dabei scheint er sich ernsthaft in sie zu verlieben.
Derweil kämpft die gute Seele George Madison mit hohen Wellen in seinem Leben. Die Regierung klagt ihn wegen eines Steuerverbrechens an und die Beziehung zu seinem Vater ist ebenfalls nicht gerade die beste.
Als George auf Lisa trifft, ist es sofort um ihn geschehen. Doch woher weiß man, dass es Liebe ist?
Schauspieler
Reese Witherspoon, Paul Rudd, Jack Nicholson, Owen Wilson, Andrew Wilson, Kathryn Hahn, Shelley Conn, Yuki Matsuzaki, Gabriel Liotta, Domenick Lombardozzi, Daniel Benzali, Molly Price
Filmkritik von Thomas Ays
Wer dachte, auch in Hollywood sei der Sparfuchs unterwegs und sämtliche Produzenten würden mit Adleraugen alle zur Verfügung stehenden Drehbücher bis auf jede Kleinigkeit durchleuchten, mag recht haben. Anscheinend hat sich James L. Brooks da auf irgendeine Art und Weise durchgemogelt, alle, aber wirklich alle Verantwortlichen mit horrenden Summen bestochen oder schlicht und ergreifend mit rhetorischem Talent überzeugt. Anders ist das Zustandekommen dieses grottenschlechten Schrottfilms nicht zu erklären.
Brooks schuf mit „Besser geht’s nicht“, „Spanglish“ und der TV-Serie „Die Simpsons“ sicherlich kreative, originelle und auch kluge Unterhaltung, die Lust auf mehr machte und ihn auch streckenweise als frischen Filmemacher feierte. Bei „Woher weißt Du, dass es Liebe ist“ will man einfach nur noch den Typen an der Kinokasse über die Theke zerren und ihn solange schütteln, bis der einem freiwillig seinen Eintritt wiedergibt. Noch schlimmer: Man möchte während des Films aufstehen und gehen - Ein Umstand, den man sonst vielleicht nicht von sich kennt.
Doch woran scheitert diese Komödie nun? Am Drehbuch oder der fehlenden Handlung? Den schlechten, wirren und unverständlich dummen Dialogen? Oder an den Schauspielern, die allesamt nichts richtig machen? Irgendwie an allem. Brooks hatte zwei OSCAR-Preisträger zur Verfügung, um seine hanebüchene Geschichte zu erzählen und schafft es selbst Jack Nicholson blass aussehen zu lassen. Auch Reese Witherspoon, Paul Rudd und Owen Wilson nerven die gesamte Filmlänge über. Sie erwecken allesamt den Eindruck, dass sie selbst nicht an den Mist glauben, den sie verzapfen müssen. Diese Leistungen und die ganze Inszenierung sind nur als eine einzige Peinlichkeit zu bezeichnen.
„Woher weißt Du, dass es Liebe ist?“ oder „How Do You Know“, wie er im englischen Original heißt, beweist, dass selbst ein hochkarätiger Cast nicht ausreicht, um eine gute Geschichte zu erzählen. Im Nachbarsaal läuft übrigens „Love & other Drugs – Nebenwirkungen inklusive“ – da weiß man, was man hat.
"Woher weißt du, dass es Liebe ist" ist die erste Regiearbeit von James L. Brooks ("Die Simpsons") seit sechs Jahren.

