Piranha 3D

Filmplakat Piranha 3D
Regie Alexander Aja  Drehbuch Pete Goldfinger, Josh Stolberg  Produzenten Alexandre Aja, Mark Canton, Grégory Levasseur, Marc Toberoff 
Genre Horror  FSK 18  Filmlänge 89 min
Land USA  Kinostart 14.10.2010  DVD-Start 17.03.2011  Blu-ray-Start 17.03.2011  Verleih Kinowelt

Story

Spring Break heißt eine besonders heiße Zeit in den USA. Im Frühling rasten die Studenten von Amerika an nur einem Ort so richtig aus: am Lake Victoria. Hier drängeln sich Tausende von jungen, halbnackten Jungs und Mädels im und am Wasser, hören laut Musik, schütten sich mit Alkohohl zu und lassen auf gut Deutsch die Sau raus. Doch dieses Jahr wird alles anders.
Durch ein mittelstarkes Erdbeben tat sich unter dem See ein Spalt auf und gab den Weg zu einem See unter dem See frei. Wäre ja nicht so schlimm, würden dort nicht eigentlich schon längst ausgestorbene Piranhas hausen, die nun auf wildgewordene und ausgelassene Teenager losgelassen werden. Es ist angerichtet – der Spring Break wird blutig...

Schauspieler

Piranha 3D Jessica Szohr, Elisabeth Shue, Steven R. McQueen, Adam Scott, Jerry O'Connell, Kelly Brook, Ving Rhames, Dina Meyer, Cody Longo, Riley Steele, Ricardo Chavira, Paul Scheer, Brooklynn Proulx, Sage Ryan, Brian Kubach, Christopher Lloyd, Richard Dreyfuss, Eli Roth

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Piranha 3D Lange bevor „Piranha 3D“ in den Kinos starten durfte, rollte die PR-Welle aus den USA über uns hinweg und stellte vor allem eines glasklar: Die Macher vor und hinter der Kamera nehmen ihren blutigen Fischkillerstreifen mit Humor. So stellten sie beispielsweise einen Clip online, in dem sie für eine OSCAR-Nominierung in der Kategorie „bester Film“ für die kommende Verleihung 2011 warben. Ja, Humor haben sie.
Tatsächlich rettet genau diese Tatsache den Film auf einen Durchschnittswert. „Piranha 3D“ nimmt sich absolut nicht ernst und punktet daher mit Charme und Ausdruck, was für einen Horrorfilm dann doch unüblich ist. Auf der anderen Seite inszenierte Alexander Aja sein Remake mehr als nur widerlich. So widerlich nämlich, dass es einem dann doch ab und an kurz schlecht wird während des Kinobesuchs. Abgetrennte Leibchen, abgezogene Gesichter,… „Piranha 3D“ geht mit seinem Film noch einen Schritt weiter, als beispielsweise „Saw“ oder „Final Destination“ und erschreckt mit grausigen Szenerien, die sich in die eigenen Netzhäute brennen und aus selbigen so schnell nicht wieder verblassen werden. Ob das wirklich immer so richtig ist, immer noch einen Schritt und noch einen Schritt weiterzugehen, als die Kollegen zuvor?
„Piranha 3D“ hält einige echt coole Lacher für sein fanträchtiges Publikum bereit und kann durch charmantes Auftreten Punkte sammeln. Wegen der Brutalität, der Grenzüberschreitung, was Blut- und Ekelszenen angeht, und der ein oder anderen Geschmacklosigkeit, verliert dieser Tierhorrorstreifen jedoch überwiegend an Boden.

Wissenswertes

Piranha 3D Alexandre Aja inszenierte bereits das Remake "The Hills Have Eyes". Auch "Piranha 3D" ist ein solches. Das Original stammt aus dem Jahr 1978.



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Kommentare

Christian schreibt am 16.10.10, 13:04
Hatte mir gestern Piranha 3D angeschaut. Meiner Meinung nach hat der französische Regisseur Alexandre Aja da einen dummen und nutzlosen Tierhorror geschaffen wo mir der Atem weg bleibt.Als erstes sind die Spezial Effekte zu bemängeln vorallem sieht man das an den Piranhas.Die sehen so computeranimiert aus als wäre der in den 80ern produziert wurden.Als nächstes die Story wenn man das Story nennen kann. Durch ein Erdbeben werden 2 Millionen Jahre alte Piranhas wieder auf die Menschheit losglassen. Also bitte wirklich wer soll denn das klauben?Ich auf keinen Fall. Jetzt etwas was es sehr sehr sehr wenig gibt in diesem Film.Positives.Zum einen ist da Elisabeth Shue die als knlallharte Polizistin für Recht und Ordnung sorgt.Zum anderen ist da Christopher Lloyd der als Piranha Forscher uns mit anschaulichen Geschichten über Piranhas erzählen kann.Und das wars auch schon. Die jungen Mimien die versuchen Angst zuverbreiten scheitern schon ab der ersten Minute.Ich muss sagen von einem Regisseur wie Alexandre Aja der High Tension,The Hills Have Eyes und Mirrors schon gedreht hatte ist das wirklich eine Enttäuschung aller Ehre. Mit diesem Film hat Alexandre Aja sich keinen großen gefallen getan.
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