Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus

Fur: An Imaginary Portrait of Diane Arbus

Filmplakat Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus
Regie Steven Shainberg  Drehbuch Erin Cressida Wilson  Produzenten Laura Bickford, Andrew Fierberg, William Pohlad, Bonnie Timmermann 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 117 min
Land USA, 2006  DVD-Start 26.10.2007  Verleih Warner Bros. Pictures Germany

Story

New York City, Ende der 50er Jahre: Diane Arbus lebt mit ihrem Mann, dem Fotographen Allan und den gemeinsamen Töchtern Grace und Sophie in einem alten Stadthaus. Schon lange fühlt sich Diane ausgegrenzt, merkt, dass sie nicht wie andere Menschen in ihrer Umgebung ist. Sie hat eine Künstlerseele - und versteckt sie doch tief in sich. Selbst ihren Kindern unterstellt sie, dass sie denken würden, ihre Mutter sei "merkwürdig".
Als der kuriose Lionel Sweeney ins oberste Stockwerk des Hauses einzieht, ändert sich nicht nur die Atmosphäre im Haus, sondern auch das gesamte Leben der Familie Arbus - vor allem das von Diane. Es dauert nicht lange und nichts wird mehr so sein, wie es einmal war...

Schauspieler

Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus Nicole Kidman, Robert Downey Jr., Ty Burrell, Harris Yulin, Jane Alexander, Emmy Clarke, Genevieve McCarthy, Boris McGiver, Marceline Hugot, Mary Duffy, Emily Bergl, Lynn-Marie Stetson

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus Der 2006 entstandene „Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus“ sagt schon im Titel aus: „Ich bin etwas Besonderes!“ Leider hat dieses Schmuckstück nie das Licht der großen Leinwand erblickt, was geradezu eine Schande ist.
Steven Shainberg inszenierte sein Portrait einer starken Frau nicht nur überaus stimmig, sondern auch absolut außergewöhnlich. Wie er solch anmutige, wunderschöne und höchst kreative Bilder einfangen konnte, ist selbst eingefleischten Filmfans ein absolutes Rätsel. Magisch, mystisch und poetisch setzte er sein Drama in Szene, ließ tolle Musik und leise Bilder sprechen und hätte vor allem in der Kategorie „Beste Ausstattung“ einen OSCAR verdient. Würde man es nicht besser wissen, man könnte meinen, Tim Burton sei hier auf dem Regiestuhl gesessen. Die Geschichte dieses Films spricht Bände und lädt zu tollen Diskussionen ein. Wer ist hier der Freak? Und: Was ist leben für mich?
Neben all diesen herausragenden Attributen für „Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus“ hat dieser Film noch zwei weitere zu bieten. Nicole Kidman ist schön und ausdrucksstark wie selten und ihr Partner Robert Downey jr. ist ein beeindruckendes Beispiel sensationeller Schauspielkunst. Verletzlich, einzigartig und absolut überzeugend ist er in Mimik und Gestik und kann in jeder Szene glänzen. Daneben ist Kidman keinesfalls nur schmückendes Beiwerk, sondern der beste Beweis dafür, dass sie den OSCAR für „The Hours“ im Jahre 2003 mehr als nur verdiente.
„Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus“ ist ein kreatives, außergewöhnliches und durchweg einzigartiges Filmjuwel, das Fans besonderer Filme unbedingt gesehen haben müssen.

Wissenswertes

Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus Steven Shainbergs Onkel Lawrence war ein enger Freund von Diane Arbus.
"Fell - Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus" basiert frei auf dem bewegenden Leben der Photographin Diane Arbus.



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