K-19 - Showdown in der Tiefe

K-19: The Widowmaker

Filmplakat K-19 - Showdown in der Tiefe
Regie Kathryn Bigelow  Drehbuch Christopher Kyle  Produzenten Kathryn Bigelow, Sigurjon Sighvatsson, Chris Whitaker, Edward S. Feldman 
Genre Kriegs-Drama  FSK 12  Filmlänge 137 min
Land USA  Kinostart 05.09.2002  DVD-Start 22.09.2003  Verleih Constantin Film

Story

In Moskau tritt 1961 das erste mit Nuklearbomben bestückte U-Boot „K-19“ ihren Dienst an, angeführt von Kapitän Alexei Vostrikov. Doch das U-Boot hat viele Material- und Konstruktionsmängel.
Mitten auf hoher See bekommt die K-19 ein Leck im Kühlsystem des Reaktors und wird damit zur Zeitbombe, wenn das Leck nicht schnellstmöglich abgedichtet wird. Dazu müssen Männer ins Innere der Reaktoren. Männer, die freiwillig in den Tod gehen werden gesucht – und schnell gefunden. Gemeinsam müssen sie eine größere Katastrophe verhindern, wenn es nicht zu einem internationalen Zwischenfall kommen soll…

Schauspieler

K-19 - Showdown in der Tiefe Harrison Ford, Liam Neeson, Peter Sarsgaard, Christian Camargo, Joss Ackland, John Shrapnel, Donald Sumpter, Tim Woodward

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms K-19 - Showdown in der Tiefe Regisseurin Kathryn Bigelow liebt Adrenalinschübe. Diesen Umstand bewies die erfolgreiche Filmemacherin unlängst mit ihren Action-Thrillern „Blue Steel“ mit Jamie Lee Curtis oder „Gefährliche Brandung“ mit Keanu Reeves und Patrick Swayze. Nun durfte sie die wahre Geschichte des sowjetischen Atom-U-Bootes K-19 in Szene setzen und hatte dazu gleichzeitig höchst glaubhafte Schauspieler zur Verfügung.
Harrison Ford als Alexei Vostrikov und Liam Neeson als Mikhail Polenin liefern sich hier ein packendes Leinwandduell, das von der ersten Minute an spürbar ist. Kaum treffen diese beiden Platzhirsche aufeinander, raucht die Hütte. Dies tritt in Mimiken, Gestiken und natürlich auch in verbalen Diskussionen heraus.
Doch bei all den schauspielerischen Schwergewichten: „K-19 – Showdown in der Tiefe“ schafft es in 137 Minuten Laufzeit nur an ganz wenigen Stellen zu fesseln und den Zuschauer derart zu packen, wie er es hätte tun sollen. Das die Geschichte wahr ist, ist schockierend und erschreckend, der Film, der vermutlich als Denkmal dieses Zwischenfalls dienen soll, hätte mehr Brisanz und vermutlich auch weniger Laufzeit gut getan.
Durchschnittskost: „K-19 – Showdown in der Tiefe“ will beides sein: Action-Thriller in glänzender Optik und ein Denkmal für eine wahre Geschichte. In diesem Fall: Keine sehenswerte Mischung.



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