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Black - Straßen in Flammen
Black
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Regie
Pierre Laffargue
Drehbuch
Pierre Laffargue, Lucio Mad, Gábor Rassov
Produzenten
Lauranne Bourrachot, Marco Cherqui
Genre Action-Thriller FSK 16 Filmlänge 119 min Land Frankreich, 2009 DVD-Start 08.04.2011 Verleih Koch Media |
Story
Räuber Black scheint vom Glück verlassen. Gerade hat er als einziger mit knapper Not einen waghalsigen Überfall auf einen Geldtransporter überlebt als sein Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung ist nicht die Polizei sondern sein Cousin aus dem Senegal, der einen todsicheren Tipp für ihn hat. In einer baufälligen Bank in Dakar wurde unlängst ein ganzer Haufen Diamanten in ein Schließfach gelegt und diese dort zu klauen scheint ein Spaziergang. Doch hinter den Steinchen sind bereits eine brutale Söldnerbande und ein zwielichtiger Geschäftsmann her, die auch Interpol bereits im Visier hat. Um aus der Schusslinie zu kommen muss Black mit der Agentin Pamela zusammenarbeiten.
Schauspieler
MC Jean Gab'1, Carole Karemera, François Levantal, Anton Yakovlev, Christophe Aquillon, Ludovic Berthillot, Ibrahima Mbaye, Michel B. Dupérial, Nicky Naude
Filmkritik von Melanie Frommholz
Warum das Langfilmdebüt „Black - Straßen in Flammen“ des französischen Filmemachers Pierre Laffargue bei uns nur das Licht des DVD-Marktes erblickte ist nicht weiter verwunderlich. In einer vorhersehbaren und teils auch hanebüchenen Geschichte agieren stereotype Charaktere zwar mit vollem körperlichem Einsatz, aber mit nur sehr einfach gehaltenen Dialogen. Ein Klischeesatz jagt hier den nächsten und auch wenn Action-Thriller bei Leibe kein Shakespeare sein müssen, hätte es dann doch etwas inspirierender sein dürfen. In Sachen Inszenierung setzte Laffargue auf altbekannte, bereits x-fach durchgekaute Genre-Motive und Storylines und machte zudem diverse uninspirierte Anlehnungen bei Filmkollegen wie zum Beispiel „Ocean's Eleven“. So entsteht zuweilen eher der Eindruck einer Genre-Persiflage. Auch in die Ecke mit den afrikanischen Voodoo-Elementen griff Pierre Laffargue gerne und so entpuppt sich der Showdown des Films als Erfüllung einer mystischen Prophezeiung. Für sich genommen keine schlechte Idee, nur will diese so gar nicht zum Rest des Gangster-Films passen und wirkt so einfach deplaziert. Immer dann, wenn Laffargue storytechnisch nicht weiter wusste, setzt er auf annehmbare Action-Sequenzen mit wildem Geballer und Verfolgungsjagden. Er kann sich hier zwar auf den vollen Einsatz seiner Schauspieler verlassen, ihm fehlten jedoch augenscheinlich die sichere Hand und zudem auch ein qualitativ hochwertiges Drehbuch, um aus „Black - Straßen in Flammen“ insgesamt einen in sich stimmigen und annehmbaren Film zu machen.
"Black - Straßen in Flammen" ist das Langfilmdebüt des Regisseurs Pierre Laffargue.
