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The Book of Eli
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Regie
Albert & Allen Hughes
Drehbuch
Gary Whitta
Produzenten
Broderick Johnson, Andrew A. Kosove, Joel Silver, David Valdes, Denzel Washington
Genre Science-Fiction FSK 16 Filmlänge 117 min Land USA Kinostart 18.02.2010 DVD-Start 26.08.2010 Verleih Tobis |
Story
Die Welt ist zerstört und liegt in Schutt und Asche. Die globale Katastrophe vor vielen Jahren haben nur wenige Menschen überlebt. Seither fristen die wenigen Überlebenden ein tristes Dasein: Wasser ist ebenso wie Nahrung zu einer Mangelware geworden. Allgemein kämpfen die Menschen viel mehr gegeneinander als miteinander. Irgendwo unter ihnen lebt Eli, der seit über 30 Jahren quer durch das Land streift. Bei sich trägt er ein Buch, dessen Geheimnis aus der verbliebenen Menschheit wieder eine Zivilisation machen könnte. Er ist jedoch nicht der Einzige, der um den immensen Wert des Buches weiß. Despot Carnegie möchte unbedingt in den Besitz des Buches gelangen und würde dafür eigentlich alles tun. Als die beiden aufeinander treffen, eskaliert die Situation…
Schauspieler
Denzel Washington, Gary Oldman, Mila Kunis, Jennifer Beals, Michael Gambon, Tom Waits, Ray Stevenson, Evan Jones, Joe Pingue, Frances de la Tour, Chris Browing, Richard Cetrone, Lateef Crowder
Filmkritik von Kathrin Lang
Futuristische Filme, die einen Blick in eine unheilvolle Zukunft werfen, durften wir in den vergangenen Jahren schon viele Male und in vielerlei Ausführungen auf unseren Leinwänden sehen. Selten waren diese Blicke jedoch so minimalistisch und in ihrer Entwicklung so rückläufig wie in „The Book of Eli“. Das alles jedoch in einem rein positiven Sinn. Die Gebrüder Hughes entwerfen mit ihrem Film ein postapokalyptisches Szenario, das weder von neuen technischen Errungenschaften, noch einer ihrem Reichtum überdrüssigen Gesellschaft erzählt. Stattdessen findet eine Konzentration auf die banalsten Ressourcen und Lebensnotwendigkeiten statt. Zentral ist dabei das Nachdenken über die neue Gesellschaftsordnung, die sich angesichts der endzeitlichen Umwelt entwickelt hat.
Auch in „The Book of Eli“ stehen sich zwei Lager mit gegenläufigen Ansichten und Zielen gegenüber. Verbildlicht werden die zwei Parteien durch Denzel Washington und Gary Oldman, die dem Film durch ihr intensives Spiel ein starkes Fundament bieten können. Sowohl im Alleingang, als auch im Duell brillieren die beiden Hollywoodgrößen auf ganzer Linie. Unglaublich präsent und doch schier undurchschaubar, waren die beiden Mimen genau die richtige Wahl für „The Book of Eli“. Nur schwer zu durchschauen sind jedoch nicht nur die Intentionen der beiden Hauptfiguren, sondern zugleich auch das Grundgerüst der Story. Nur langsam erschließen sich dem Zuschauer die Gründe für den Zustand dieser ebenso zerstörten wie zerrütteten Welt. Auf viele Fragen werden auch gar keine Antworten geliefert, was „The Book of Eli“ ebenfalls zu Gute kommt. Hier wird nicht mit erhobenem Zeigefinger auf die böse Menschheit gezeigt, die ihre Erde mit Füßen getreten hat. Stattdessen werden gewisse moralische und ethische Fragen viel subtiler verhandelt. Schließlich wird erst im Schlussteil alles ausgepackt, das sich auszupacken lohnt. Der christliche Rundumschlag mag angesichts des sonst so zurückhaltenden Films zwar ein wenig bitter aufstoßen, letztlich gelingt „The Book of Eli“ damit jedoch eine filmische Wende, die die eindringlichste seit langem sein dürfte und die einen Zuschauer zurücklässt, der von „The Book of Eli“ vieles erwartet, aber etwas ganz anderes bekommen hat.
Wissenswertes
Denzel Washington war so ergriffen von Gary Whittas Drehbuch zu „The Book of Eli“, dass er dem Projekt nicht nur als Hauptdarsteller, sondern auch als Produzent zur Realisierung verhalf.
Bewertungen
| Kathrin Lang | ![]() |
| Besucherbewertung |
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Kommentare
Nicole schreibt am 22.02.10, 10:27
Unterhaltsame Zischenmahlzeit - nicht mehr und nicht weniger
Denzel Washington in einer weiteren Episode, der von ihm so gern gespielten Filme des "guten Hirten". Ein weiterer Film ohne nennenswerte Inhalte. Person überbringt Buchinhalte von A nach B, gewürzt mit einer prise Action und zu viel an scheinheiligem Ami-Patriotismus. Typisch Denzel Washington eben...



