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The Bannen Way
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Regie
Jesse Warren
Drehbuch
Jesse Warren, Mark Gantt
Produzent
Bailey Williams
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 89 min Land USA, 2010 DVD-Start 21.10.2010 Verleih Sony Pictures Home Entertainment |
Story
Neal Bannen lebt nach seinen eigenen Regeln. Sein Onkel ist ein echter Gangsterboss mit eigenem Imperium, der ganz genau definiert, wer wie zu funktionieren hat. Sein Vater ist hingegen ein guter Cop mit Auszeichnungen noch und nöcher. Und Neal? Neal ist irgendetwas dazwischen. Eigentlich hat er bei einem schlimmen Finger der Stadt hohe Schulden, die er ja irgendwie wieder ablösen muss, es plagt ihn aber auch sein Gewissen, endlich mit allem, was kriminell ist, aufzuhören. Doch dummerweise lässt sich der Sunnyboy immer wieder von schönen Frauen ablenken, so dass er immer wieder von seinen eigenen Regeln ablässt. Doch dann schlägt ihm sein Onkel ein interessantes Geschäft vor, das das Leben von Neal endgültig ändern könnte...
Schauspieler
Mark Gantt, Vanessa Marcil, Gabriel Tigerman, Michael Ironside, Robert Forster, Michael Lerner, Ski Carr, Autumn Reeser, Brianne Davis, Brittany Ishibashi, Brynn Thayer, Roman Varshavsky, Paul Duke, Dean Kreyling, Jeff Newman, Jim Dowd, Manuel Urrego, Andy McPhee
Filmkritik von Thomas Ays
„The Bannen Way“ glänzt vor allem mit einem: Mit einer vollen Ladung Durchschnittlichkeit. Nicht ein Merkmal an diesem Film sticht hervor, was, für sich genommen, schon wieder eine echte Leistung ist. Regisseur Jesse Warren, der gemeinsam mit Hauptdarsteller Mark Gantt das Drehbuch zu diesem Filmchen schrieb, ist wohl der Alkohol, der geflossen sein muss, als das Script entstand, zu Kopf gestiegen. Ein bisschen weniger Testosteron hätte „The Bannen Way“ gut getan, denn beide Drehbuchautoren heißen weder Tarantino, noch Rodriguez mit Nachnamen, was die beiden Jungs wohl irgendwie vergessen haben. Dabei steht in großen Lettern über ihrem Durchschnittswerk: „Wir wollen cool sein!“ – und sie sind es nicht geworden.
Die Story reicht von hanebüchen, über lächerlich, bis hin zu unlogisch. Die Darsteller sind oftmals absolut blass und die Dialoge, die wohl komisch sein sollen, wirken eher uncool und aufgesetzt. Auch die Inszenierung erinnert an frühere Tarantino-Verbrechen und lässt den Schluss zu, die Drehbuchautoren Warren/Gantt wollten noch schnell ein wenig Kohle machen.
„The Bannen Way“ ist eine Direkt-auf-DVD-Veröffentlichung und ist nicht nur absolut belanglos, sondern auch furchtbar unnötig. Wären nicht einige, wenige lustige Szenen im Film, müsste man diese „Komödie“ als völlig wertlos bezeichnen.
