Evet, ich will!

Filmplakat Evet, ich will!
Regie Sinan Akkus  Drehbuch Sinan Akkus  Produzenten Gudrun Ruzicková-Steiner, Nikolaus Lohmann, Claudius Lohmann 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 94 min
Land Deutschland, 2008  Kinostart 01.10.2009  DVD-Start 25.06.2010  Blu-ray-Start 25.06.2010  Verleih Maxximum Film

Story

In Berlin treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander: Dirk und Özlem beispielsweise wollen bald heiraten und sind gezwungen, diverse Rituale mit beiden Eltern durchzustehen, bevor es soweit sein kann.
Auch die beiden Radiomoderatoren Coskun (Kurde) und Alevitin (Türkin) haben vor, den heiligen Bund der Ehe einzugehen. Doch wie, wenn Alevitins Vater seine Tochter lieber zuhause einschließt, anstatt sie an Coskun freizugeben?
Ganz übel hat es den türkischen Kfz-Mechaniker Emrah getroffen: Er liebt Tim - einen Mann! Dass das nicht ohne Probleme abläuft, ist bereits von vornherein klar...

Schauspieler

Evet, ich will! Oliver Korittke, Heinrich Schafmeister, Ingeborg Westphal, Lale Yavas, Meray Ülgen, Lilay Huser, Nuri Sezer, Sevgi Özdamar, Mickey Hardt, Eralp Uzun, Nizam Amidar, Meral Perin, Demir Gökgöl, Pinar Erincin, Tayfun Kalenda, Sema Meray, Muhabbet, Tovin Taylor, Idil Üner, Vedat Erincin, Gandi Mukli, Tim Seyfi, Erden Alkan

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Evet, ich will! Regisseur und Drehbuchautor Sinan Akkus wirft einen amüsanten, aber auch kritischen Blick auf die Völkerverständigung zwischen Deutschen und Türken und schafft es mit seinem „Evet, ich will!“ 94 Minuten zu unterhalten – auch wenn das ein oder andere Klischee bedient wird.
Akkus ruft mit seinem Episodenfilm die unterschiedlichsten Emotionen beim Zuschauer hervor: Ob lustig, wie die beiden deutschen Eltern von Dirk (Oliver Korittke), Heinrich Schafmeister und Ingeborg Westphal, oder tragisch und berührend, wie im Fall des türkischen Vaters, der eine deutsche Frau geheiratet hat, sich aber nun weigert, seine Tochter (Idil Üner) an einen kurdischen Mann (Tim Seyfi) freizugeben. Besonders diese Konstellation ist dem Filmemacher ausdrucksstark gelungen. Auch die homosexuelle Problematik wird angesprochen und hat mit Eralp Uzun und Mickey Hardt zwei glaubhafte Gesichter bekommen.
„Evet, ich will!“ bietet beiden Zuschauerzielgruppen das richtige: für jene, die sich gern unterhalten lassen und für solche, die nach dem Kino auch gern über das eben Gesehene sprechen, diskutieren wollen. In jedem Fall hat Sinan Akkus mit seinem Episodenfilm ganz viel richtig gemacht und sehenswerte deutsch-türkische Unterhaltung abgeliefert.



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