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Shelter
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Regie
Mans Marlind, Björn Stein
Drehbuch
Michael Cooney
Produzenten
Emilio Diez Barroso, Neal Edelstein, Mike Macari
Genre Mystery-Thriller FSK 16 Filmlänge 108 min Land USA, 2010 DVD-Start 03.12.2010 Verleih Universum Film |
Story
Dr. Cara Harding ist eine Psychologin, die nicht an das Phänomen der gespaltenen Persönlichkeit glaubt. Immer wieder belegt sie ihre These, auch wenn es um die Frage von Leben oder Tod von Gefangenen der Todeszelle geht. Ihr Vater sieht diese Entwicklung mit Besorgnis, hat er doch die Befürchtung, dass Cara sich in ihrer einmal gefassten medizinische Überzeugung verrennt und so blind ist für Tatsachen und nicht mehr in der Lage die richtigen Fragen zu stellen. Geschickt beginnt er sie für seinen aktuellen Fall des jungen David zu interessieren, der im Rollstuhl sitzt und der gleichzeitig auch Adam ist. Cara beißt an und beginnt sich mit diesem besonderen Fall zu beschäftigen. An David/Adam scheint tatsächlich etwas anders, als an ihren bisherigen Patienten. Je tiefer sie mit ihren Nachforschungen gräbt, desto merkwürdiger wird das Ganze. Angefangen bei den komplett unterschiedlichen Röntgenbildern der beiden Persönlichkeiten. Doch als plötzlich der erste behandelnde Arzt von David/Adam ums Leben kommt, ist es für Cara fast schon zu spät die unheimliche Wahrheit zu akzeptieren.
Schauspieler
Julianne Moore, Jonathan Rhys-Meyers, Jeffrey DeMunn, Frances Conroy, Rob Corddry, Nathan Corddry, Brooklynn Proulx, Brian Anthony Wilson, Joyce Hurring, Steven Rishard, Charles Techman, John Peakes
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Shelter“ hängt sich das Horror-Mäntelchen um, obwohl dieser Streifen dann doch mehr ein Mystery-Thriller mit einigen Schockmomenten ist. Die Geschichte der erfolgreichen Psychologin, die erkennen muss, dass es zwischen Himmel und Erde doch noch mehr gibt, als ihre medizinischen Wahrheiten, beginnt als spannendes Psychogramm eines rätselhaften Mannes. Jonathan Rhys-Meyers verkörpert diese Figur gekonnte zwischen diabolischen Momenten und unschuldigem Augenaufschlag. Als Gegenspieler von einer wie immer überzeugenden Julianne Moore macht er sich gut, hat jedoch nicht ausreichend Gelegenheit die Anlagen seiner Rolle vollumfänglich auszuspielen. „Shelter“ bleibt im weiteren Verlauf der Handlung zwar optisch jederzeit auf hohem Niveau, verharrt inhaltlich jedoch bei den bekannten und zu erwartenden Motiven. Nicht nur alte Genrehasen werden bald ahnen wohin selbiger hoppelt. Schockmomente kündigen sich oft einen Tick zu früh an, um einen tatsächlich kalt zu erwischen. Der Film wird so insgesamt zu einer soliden Mischung aus Thrill, Mystery und einen Schuss Horror, bei dem man aber immer das Gefühl zurückbehält, dass aus der guten Storyidee noch mehr Spannung herauszuholen gewesen wäre.
"Shelter" ist das englischsprachiges Regiedebüt der beiden Schweden Mans Marlind und Björn Stein.