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The Runaways
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Regie
Floria Sigismondi
Drehbuch
Floria Sigismondi
Produzenten
Art Linson, John Linson, Bill Pohlad
Genre Biopic FSK 12 Filmlänge 106 min Land USA DVD-Start 22.10.2010 Verleih Capelight |
Story
Sie waren DIE weibliche Rockband der 70er Jahre. "The Runaways" begeisterte zahlreiche Fans überall auf dem Planeten vor allem wegen der freizügigen Optik der Sängerin(nen), als auch der harten Musik wegen. Ihr Hit "Cherrybomb" brachte ihnen schließlich den gewünschten und heiß ersehnten Erfolg und die Mädels um Joan Jett an der Rhythmusgitarre und Cherie Currie (Gesang) starteten gemeinsam mit ihrem durchgeknallten Produzenten Kim Fowley in den USA und Japan voll durch.
Doch es sind die 70er und Drogen gehören zum Rock 'n' Roll, wie Eiweiß zum Dotter, was dazu führt, dass vor allem die minderjährige Cherie Currie unter dem Druck der Band zusammenbricht. Was dann geschieht, schrieb Musikgeschichte...
Schauspieler
Kristen Stewart, Dakota Fanning, Michael Shannon, Stella Maeve, Scout Taylor-Compton, Alia Shawkat, Riley Keough, Johnny Lewis, Tatum O'Neal, Brett Cullen, Hannah Marks, Jill Andre, Ray Porter, Kiaya Snow, Allie Grant, Brendan Sexton III, Shammy Dee, Aaron Parker Mouser, Peggy Stewart, Robert Romanus, Jay Thames
Filmkritik von Thomas Ays
Es war eine wilde Zeit, in der „The Runaways“ entstanden. Als Mädchen noch keinen Rock singen durften und nur dazu da waren, begeistert zu kreischen, wenn die Herren in Lack und Leder auf die Bühne rauschten, sagte sich ein Mädchen, das Joan Jett hieß, dass es Zeit für Veränderungen war. Ob das alles natürlich so war und was wirklich wirklich ist, kann man auch nach „The Runaways“ nicht beurteilen. Fakt ist, dass der Film auf dem Buch von Cherie Currie, der Sängerin der Runaways, basiert und die Ausstattung, die Sets und die Kostüme einen sehr authentischen Einblick in die damalige Zeit geben.
In den Hauptrollen sind die beiden Schauspielerinnen Kirsten Stewart und Dakota Fanning zu sehen. Regisseurin Floria Sigismondi adaptierte das Buch und konnte so auf zwei aussagekräftige und vor allem wirkungsvolle Darstellerinnen zurückgreifen, die gerade jede Menge Fans haben. Kirsten Stewart muss zwar in manchen Sequenzen aufpassen, nicht immer und immer wieder in die gleiche Mimik zu verfallen, die langsam aber sicher richtig anödet, sie schafft es aber durchweg, eine glaubhafte Darstellung abzuliefern. Dakota Fanning an ihrer Seite beweist ebenfalls, aus welchem Holz sie geschnitzt ist, auch wenn manche Szenen befremdlich wirken. Wenn sie mit seltsam geschminktem Gesicht und anzüglichen Klamotten durch die Gegend stolziert, sieht das manchmal mehr verkleidet, als authentisch aus. Dennoch darf man die Leistungen der beiden Schauspielerinnen nicht schmälern.
Floria Sigismondi ist ein sehenswerter Blick in die 70er Jahre gelungen. Genau richtig lang fesselt zwar nicht jede Einstellung, das Endergebnis kann sich jedoch durchaus sehen lassen.
Wissenswertes
Joan Jett sagte in einem Interview mit der New York Times, dass sie nicht glauben konnte, dass Kirsten Stewart ihre Songs selbst sang, da sie sich fast so anhörten, wie die Originalsongs.
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Kommentare
Tchibar schreibt am 17.09.10, 11:15
Gott sei Dank hat jeder einen anderen Geschmack. Der Film ist einfach Gülle und beim Gesang von Kristen Stewart kräuseln sich einem die Fußnägel.
Heiko Schweter schreibt am 04.11.10, 02:45
Mir hatt der Film gut gefallen. Sowohl die Schauspieler und zwar auch die Leistung des Manager-darstellers und nicht nur dir der Mädels. Ausstattung, Musik und Kostüme waren super und die Bandproben wirkten echt. Kristen Stewart spielt für Ihre 20 Jahre recht gut.
Ein paar mehr Live-Auftritte wären schön gewesen. Ansonsten rockig und emotional.
Macht Spaß
