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The Lady - Ein geteiltes Herz
Dans la lumière
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Regie
Luc Besson
Drehbuch
Rebecca Frayn
Produzenten
Luc Besson, Andy Harries, Virginie Silla
Genre Biopic FSK 12 Filmlänge 127 min Land Frankreich, Großbritannien Kinostart 05.04.2012 Verleih Universum Film |
Story
"The Lady" erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Freiheitskämpferin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und ihres Mannes Michael Aris. Vor allem Aung San Suu Kyi ordnete ihr Leben und ihre Liebe zu ihrer Familie eindrucksvoll dem friedlichen Kampf um Gerechtigkeit und Demokratie unter und wurden damit zu der Nationalheldin von Burma.
Schauspieler
Michelle Yeoh, David Thewlis, William Hope, Jonathan Raggett, Jonathan Woodhouse, Susan Wooldridge, Benedict Wong, Flint Bangkok, Guy Barwell, Sahajak Boonthanakit, Antony Hickling, Teerawat Mulvilai, Agga Poechit, Victoria Sanvalli, Nay Myo Thant
Filmkritik von Kathrin Lang
Mit ihrem Drehbuch „The Lady – Ein geteiltes Herz“ erzählt uns Autorin Rebecca Frayn die wahre Geschichte von Aung San Suu Kyi, die sich seit den späten 1980er-Jahren für die Demokratisierung ihres Heimatlandes Myanmar (ehemals: Birma) einsetzt. Zusammen mit Luc Besson, der als Regisseur verantwortlich ist, erschuf sie ein über zweistündiges biografisches Werk, das der 1991 mit einem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Aung San Suu Kyi ein filmisches Denkmal setzen soll. Weite Strecken über erweist sich „The Lady – Ein geteiltes Herz“ auch als spannender Film, der die Historie eines Landes nachzeichnet, das sich viele Jahre im politischen Umbruch befand. Wer bislang nur wenig über die Geschichte des südostasiatischen Staates wusste, der wird hier jedenfalls einen guten ersten Einblick bekommen und zudem für eine wichtige Thematik, die auch über die Landesgrenzen von Myanmar/Birma hinausreicht, sensibilisiert. Immer wieder bringt man auch Bewunderung für Aung San Suu Kyi auf, die ungeheure Zivilcourage an den Tag legte und auf vieles verzichtete und einige Opfer erbrachte, um für ihr Heimatland da zu sein.
Leider bergen diese Lobesworte jedoch nur die Hälfte der Wahrheit. Letztlich erzählt „The Lady – Ein geteiltes Herz“ nämlich nicht nur die Geschichte eines Landes, sondern auch die Geschichte eines Liebespaares, das schwere Zeiten durchleben musste. Neben dem politischen Umbruch und dem Freiheitskampf, liegt der Fokus von Rebecca Frayns Drehbuch immer wieder auch auf der persönlichen Familiengeschichte von Aung San Suu Kyi. Obwohl dieser Teil sicherlich auch maßgeblich zu der Lebensgeschichte der Nobelpreisträgerin dazu gehört, überfrachtet das Biopic sich mit diesem Erzählstrang doch zunehmend. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass „The Lady – Ein geteiltes Herz“ sehr langsam erzählt ist. Mehr Tempo und ein flüssiger Erzählstil hätte dem Biopic sicherlich gut getan, denn so erweisen sich die 127 Filmminute als zunehmend träge.
Basierend auf Gesprächen mit zahlreichen Wegbegleitern Aung San Suu Kyis wurde mit "The Lady" erstmals die wahre Geschichte von Burmas Nationalheldin, die leidenschaftlich für ihr Land und ihre Familie kämpft, verfilmt.