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Takers
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Regie
John Luessenhop
Drehbuch
Peter Allen, Gabriel Casseus, John Luessenhop, Avery Duff
Produzenten
William Packer, Jason Geter, Tip 'T.I.' Harris
Genre Action-Thriller FSK 16 Filmlänge 107 min Land USA Kinostart 28.10.2010 DVD-Start 07.04.2011 Verleih Sony Pictures |
Story
Sie sind schnell, sie sind abgebrüht und sie haben immer das richtige Timing: Sie sind die Takers! Sie nehmen sich was sie wollen. Doch auch die abgebrühten Bankräuber machen Fehler. So wie 2004, als einer von ihnen, Ghost, geschnappt wurde. Doch er hat dicht gehalten und ist nun nach vier Jahren wieder draußen. Obwohl die verbliebenen 5 - Jesse, A.J., Jake, John und Gordon - gerade erst einen Job erfolgreich erledigt haben greifen sie zu, als Ghost ihnen einen großen Deal vorschlägt. Die Aussicht auf über zwei Millionen Dollar ist einfach zu verlockend und lässt sie alle Zweifel beiseite schieben. In nur fünf Tagen klügeln sie einen wahnwitzigen Plan aus. Noch ahnen sie nicht, dass ihnen der Polizist Jack Welles dicht auf den Fersen ist. Er ist wild entschlossen diesen arroganten Typen das Handwerk zulegen.
Schauspieler
Paul Walker, Idris Elba, Matt Dillon, Jay Hernandez, Michael Ealy, Chris Brown, Zoë Saldana, Hayden Christensen, Tip 'T.I.' Harris, Gideon Emery, Gaius Charles, Johnathon Schaech, Marianne Jean-Baptiste
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Takers“ erzählt die klassische Geschichte von Räubern, die in ihrer Gier die Vorsicht fahren lassen und sich auf den einen großen Deal einlassen, der sie straucheln lässt oder auch zu den ganz großen Gewinnern macht - Das sei an dieser Stelle nicht verraten. John Luessenhop inszenierte sein Drehbuch, das er zusammen mit Peter Allen, Gabriel Casseus und Avery Duff geschrieben hat als coole Action in schicker Optik mit reichlich gut gekleideten Dieben, die bei Bedarf aber auch ganz schön hart im Nehmen sind. An den richtigen Stellen zieht der Filmemacher die Spannungsschrauben an und bannt den Zuschauer in den Kinosessel. Wilde Verfolgungsjagden in Parkour-Stil und eine gute Portion Undurchsichtigkeit lassen „Takers“ zu rasanter und kurzweiliger Unterhaltung werden. Paul Walker, T.I., Idris Elba, Hayden Christensen, Chris Brown und Michael Ealy sind zwar nicht George Clooney mit seinen elf Kumpeln oder die Crew um Mark Wahlberg aus „The Italien Job“, aber auch die Takers sind eine gute Mischung aus smartem Guy und eiskaltem Räuber. Auch wenn sie eigentlich die bösen Jungs sind, schafft John Luessenhop es sie sympathisch und menschlich zu machen, so dass man unweigerlich mit ihnen mitfiebert. Sicherlich, der Filmemacher erfindet mit „Takers“ das Genre nicht neu und gegen Ende überzieht er es in ein, zwei Szenen etwas mit der dramatischen Inszenierung. Dennoch bleibt der Film unterm Strich damit immer noch sehenswerte Action mit einer stimmigen Besetzung.
„Takers“ ist nach einer Pause von 10 Jahren der zweite Spielfilm von Regisseur John Luessenhop.
