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The Green Hornet
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Regie
Michel Gondry
Drehbuch
Evan Goldberg, Seth Rogen
Produzent
Neal H. Moritz
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 119 min Land USA Kinostart 13.01.2011 DVD-Start 03.06.2011 Verleih Sony Pictures |
Story
Britt Reid ist der reiche, verwöhnte Nichtskönner-Sohn des Medienmogulen James Reid, einem der mächtigsten Männer von L.A. und Herausgeber des Daily Sentinal. Sehr zum Leidwesen seines Vaters sind Partys, Partys und Partys das Einzige, auf was sich sein Sohn versteht. Zukunftspläne sind ihm fremd. Doch dann kommt James Reid plötzlich ums Leben und Britt muss von heute auf morgen nicht nur ein Medienimperium leiten, sondern sich das erste Mal in seinem Leben selbst um seine Belange kümmern. Es geht ein Ruck durch Britt Reid. Er freundet sich mit dem hochbegabten Mechaniker seines Vaters, Kato an. Dieser entpuppt sich nicht nur auf auf dem Gebiet des Nahkampfes als wahres Genie. Zusammen beschließen sie das Verbrechen in L.A. zu bekämpfen. Doch nicht auf die herkömmliche Heldenart. Nein, sie werden zu Verbrechern werden, die dann Gutes tun. Die grüne Hornisse und ihr treuer Sidekick machen sich mit spektakulären Aktionen bald einen Namen in der Unterwelt. Doch die hat mit dem egozentrischen Chudnofsky bereits einen Boss, und der versteht keinen Spaß, wenn es um Konkurrenz geht.
Schauspieler
Seth Rogen, Jay Chou, Christoph Waltz, Cameron Diaz, Edward Furlong, Tom Wilkinson, Edward James Olmos, Jamie Harris, David Harbour, Chad Coleman, Analeigh Tipton
Filmkritik von Melanie Frommholz
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Wie wahr. Ach, was haben wir schon mit unseren aufsteigenden Helden und Superhelden bei ihren ersten Schritten mitgelitten und uns gefreut, wenn sie wie Phönix aus der Asche empor stiegen, um Gutes zu tun. Doch nun kommt ein verwöhnter, reicher Egomane und ein kämpfender Wundermechaniker, legen sich Masken an, spielen Verbrecher und verkaufen uns dies als neue Heldenmasche. Was sich zunächst total verquer anhört, entpuppt sich als herrlich unangepasster und temporeicher Kinospaß mit einer erstklassigen Besetzung. Mit „The Green Hornet“ erblickt einer der wohl eigenwilligsten Comic-Helden das Licht der großen Leinwand neu. Bereits 1940 wurde der Stoff das erste Mal verfilmt und Kampfsport-Legende Bruce Lee hatte als Kato sogar einen eigene TV-Serie. Doch die „grüne Hornisse“ geriet mit den Jahren in Vergessenheit, bis Seth Rogen sie wach küsste. Der Schauspieler, der auch für das Drehbuch mit verantwortlich ist, entpuppt sich als die genau richtige Besetzung für diese Rolle. Zwischen kindlichem Egoismus und Spieltrieb, ist sein Britt Reid ein sympathischer Antiheld mit hohem Unterhaltungsfaktor. Frische und freche Dialoge zünden wie ein Feuerwerk, wenn er mit Kato, der von dem international noch unbekannten Jay Chou verkörpert wird, L.A.s Unterwelt aufmischt. Die wird befehligt von Chudnofsky alias Christoph Waltz. Der OSCAR-Preisträger gibt sich nicht weniger egozentrisch als sein Gegenspieler und hat sichtlich Freude an dieser Rolle. Cameron Diaz als „The Brain“ Lenore Case komplettiert die stimmig agierende Hauptfiguren. Das kleine Sahnehäubchen ist James Franco als Dealeremporkömmling in einem Kurzauftritt.
„The Green Hornet“ nimmt kein Blatt vor den Mund und unterhält nicht nur mit bissigem Witz und einer großen Portion Ironie, sondern auch mit reichlich Action. Ob diese nun unbedingt der 3D-Technik bedurfte, ist jedoch fraglich. Sicherlich hätten die Verfolgungsjagden auch in der herkömmlichen Drehweise Laune gemacht. In jedem Fall ist der Streifen jedoch erstklassige Comic-Helden-Unterhaltung geworden. Michel Gondry hat es geschafft, aus zwei komischen Typen und coolen Karren mit reichlich Gadgets einen Actionfilm zu drehen der Charme hat und Biss. Diese Mischung macht durchweg Laune und Lust auf mehr.
Wissenswertes
Die Filmidee basiert auf einer der erfolgreichsten Radio-Serien der dreißiger Jahre.
Die erste Verfilmung stammt aus dem Jahr 1940 und hieß "The Green Hornet Strikes Again!".
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Kommentare
Kinotiger schreibt am 15.01.11, 19:10
Echt schräg..! (den Leuten fallen ständig irgendwelche schweren
Dinge auf den Kopf) sehr witzig, action- und temporeich und somit absolut unterhaltsam. Allein der Co-Star (das Auto) ist schon Hit ;)
