Hass - La Haine

La haine

Filmplakat Hass - La Haine
Regie Mathieu Kassovitz  Drehbuch Mathieu Kassovitz  Produzent Christophe Rossignon 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 93 min
Land Frankreich, 1995  DVD-Start 26.10.2006  Blu-ray-Start 21.04.2011  Verleih Universal Pictures

Story

Vinz, Hubert und Saïd sind drei typische Ghetto-Kids in einem der zahlreichen Pariser Vororte. Langeweile, harte Sprüche und diverse Kriminaldelikte bestimmen ihren Alltag. Gewalt steht ganz oben im Leben der Jungs.
Als Abdel, ein Freund der drei, von Polizisten fast zu Tode geprügelt wird und im Krankenhaus um sein Leben kämpft, schwört Vinz Rache. Er hat eine 44er Smith & Wesson gefunden, die ein Polizist verloren haben muss, und erzählt jedem, der es hören will, dass er einen Polizisten töten wird, sollte Abdel sterben. Doch wie weit geht seine Wut wirklich?

Schauspieler

Hass - La Haine Vincent Cassel, Hubert Koundé, Saïd Taghmaoui, Abdel Ahmed Ghili, Solo, Joseph Momo, Héloïse Rauth, Rywka Wajsbrot, Olga Abrego, Laurent Labasse, Choukri Gabteni, Nabil Ben Mhamed, Benoît Magimel, Medard Niang, Arash Mansour

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Hass - La Haine Regisseur und Drehbuchautor Mathieu Kassovitz überließ bei seinem sozial- und gesellschaftskritischen Film „Hass“ nichts dem Zufall. Seine drei Hauptdarsteller beispielsweise setzte der Franzose stimmig und passend in Szene und gab offenbar genau die richtigen Anweisungen, damit diese jungen Schauspieler genau das taten, was er von ihnen wollte. Neben den schlagkräftigen Darstellern ist es aber vor allem die Inszenierung, die beeindruckt. Durchweg in Schwarz/weiß gedreht, hat „Hass“ umso mehr Wirkung und zieht seinen Zuschauer unweigerlich in seinen Bann. Es macht nachdenklich, wie so viel Hass und Wut entstehen können und doch ist es nachvollziehbar. Kassovitz liefert dem Publikum keinen Schuldigen, sondern zeigt die Fehler auf beiden Seiten. Prügelnde, sadistische Polizisten, die ihre Macht missbrauchen, sind nun mal keinen Deut besser, als jene, die Autos anzünden und auf die Staatsgewalt losgehen.
„Hass - La Haine“ ist ein starker, wirkungsvoller Film, der am Ende seine Kraft entfaltet und zu hoffentlich eindrucksvollen Diskussionen animiert.

Wissenswertes

Hass - La Haine Beim französischen OSCAR, dem César, erhielt "Hass" elf Nominierungen. Davon durfte er drei mit nach Hause nehmen.
Nominierungen:
Beste Regie, Bester Schauspieler (Vincent Cassel), Beste Kamera, Bester Ton, Bestes Drehbuch, Hoffnungsvollster Schauspieler (Vincent Cassel), Hoffnungsvollster Schauspieler (Hubert Koundé), Hoffnungsvollster Schauspieler (Saïd Taghmaoui).
Auszeichnungen:
Bester Film, Bester Produzent, Bester Schnitt



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