Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Crazy Heart
|
Regie
Scott Cooper
Drehbuch
Scott Cooper
Produzenten
T-Bone Burnett, Judy Cairo, Rob Carliner, Scott Cooper, Robert Duvall
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 04.03.2010 DVD-Start 01.10.2010 Blu-ray-Start 01.10.2010 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Er ist 57 Jahre alt, Kettenrauer und keinen Tag nüchtern: Country-Sänger Bad Blake ist ganz unten angekommen. Der einstige Star tingelt mittlerweile nur noch durch drittklassige Absteigen und singt seine alten Heuler. Neue Songs hat er schon lange nicht mehr geschrieben. Sein einstiger Zögling Tommy Sweet hat ihn schon seit Jahren abgehängt und füllt mittlerweile Fußballstadien während Bad nicht weiß, wie er finanziell über die Runden kommen soll. Doch dann triff Bad in Santa Fee die junge Journalistin Jean und plötzlich scheint ein Silberstreif am Horizont neue Hoffnung zu versprechen. Tommy Sweet will Bad als Vorgruppe für einen großen Gig und bestellt neue Songs bei seinem alten Mentor. Doch was fängt ein Mann, der die Hälfte seine Lebens betrunken war mit einer solchen Chance an?
Schauspieler
Jeff Bridges, Rick Dial, Maggie Gyllenhaal, Robert Duvall, Tom Bower, Colin Farrell, Paul Herman, Beth Grant
Filmkritik von Melanie Frommholz
Schon in der Vergangenheit ist Jeff Bridges dadurch aufgefallen, dass er eins wurde mit seinem Filmcharakter. In „Crazy Heart“ erleben wir diese Fähigkeit jedoch noch einmal in einer völlig neuen Dimension. Bridges wird mit Haut und Haaren zu Bad Blake, dem abgehalfterten Country-Star, der nicht weiß, ob er noch für die ganz große Show taugt. Seine Unsicherheit verbirgt er hinter einer ständig glimmenden Zigarette und literweise Whisky. Jeff Bridges verschmilzt vollkommen mit diesem traurigen Antihelden, dem man so sehr ein Happy End wünscht. Dabei überrascht der Schauspieler mit ungeheurer Musikalität und einer rauchigen Country-Stimme.
Mit Jeff Bridges als Mittelpunkt erzählt uns Regiedebütant Scott Cooper eine Geschichte, die selbst wie ein guter Country-Song ist. Der Urvater dieser Musikrichtung, der US-Amerikaner Harlan Howard, sagte einst: „Countrymusik besteht aus drei Akkorden und der Wahrheit“. In diesem Sinne ist „Crazy Heart“ ein wundervoller Vertreter seiner Art. Der Film fängt das Lebensgefühl dieser Musikrichtung stimmungsvoll ein. Den gleichbleibenden Akkorden der Gitarre folgend, erscheint die Erzählweise stellenweise zwar etwas langmütig, folgt damit jedoch einfühlsam dem Rhythmus der Songs. Coopers ruhige Art der Inszenierung schafft eine authentische Atmosphäre, die berührt und mit leisem Witz gekonnt unterhält. Darüber hinaus bietet der Film natürlich Musik, Musik, Musik und mit Maggie Gyllenhaal eine weitere ausdruckstarke Schauspielerin, die den weibliche Hauptpart gibt.
„Crazy Heart“ ist Country-Music und wer guten Country mag wird diesen Film lieben.
Wissenswertes
"Crazy Heart" basiert auf dem Roman von Thomas Cobb.
Der Film ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Scott Cooper.
Jeff Bridges ist hier auch als Sänger zu hören.
Auszeichnungen
Gewonnene Golden Globes
Bester Schauspieler - Drama (Jeff Bridges), Bester Song ("The Weary Kind (Theme From Crazy Heart)")
OSCAR-Nominierungen
Beste Nebendarstellerin (Maggie Gyllenhaal)
Gewonnene OSCARs
Bester Hauptdarsteller (Jeff Bridges), Bester Titelsong ("The Weary Kind")
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
team_i-for-you schreibt am 19.03.10, 17:40
Ein guter Film mit einer brilliant gespieltenen Hauptrolle durch Jeff Br. Die Story ist eher die, was man täglich list sieht von alternden Schlagerstars hierzu Lande. Aber der Charakter ist toll interprtiert und gibt diesen hervoragend mit Licht und Schatten spielenden Film ein Flair.
