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Norma Rae
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Regie
Martin Ritt
Drehbuch
Harriet Frank Jr., Irving Ravetch
Produzenten
Tamara Asseyev, Alexandra Rose
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 15.06.1979 DVD-Start 04.10.2003 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Sommer 1978, USA: Norma Rae arbeitet, wie jeder hier in Henleyville unter den denkbar schlimmsten Bedingungen in der Baumwollweberei. Während alle anderen Wirtschaftszweige bereits funktionierende Gewerkschaften haben, darf die Textilindustrie weiterhin ihre Arbeiter unterdrücken, ausbeuten, belügen und betrügen. Doch Norma Rae gehört eher zu den aufmüpfigeren Arbeiterinnen und lässt sich sehr wenig gefallen. Die Mutter zweier Kinder hat vor etlichen Jahren ihren Mann verloren und wohnt wieder bei ihren Eltern, die beide ebenfalls in der örtlichen Baumwollweberei schuften.
Als der Gewerkschaftsvertreter Reuben in die Stadt kommt, ändert sich nicht nur Norma Raes Leben, sondern auch das von allen Arbeitern der Weberei - zumindest in der Theorie. Bis alle davon überzeugt sind, dass die Gewerkschaft richtig und wichtig ist, ist es ein langer Weg und ein harter Kampf, dem sich Norma Rae schließlich anschließt - mit gefährlichen Konsequenzen...
Schauspieler
Sally Field, Beau Bridges, Ron Leibman, Pat Hingle, Barbara Baxley, Gail Strickland, Morgan Paull, Robert Broyles, John Calvin, Booth Colman, Lee de Broux, James Luisi, Vernon Weddle, Gilbert Green, Bob Minor
Filmkritik von Thomas Ays
Sally Field erhielt für ihren Part der Norma Rae einen Golden Globe als beste Schauspielerin / Drama und den OSCAR als beste Hauptdarstellerin absolut zu Recht. Mit einer unglaublichen Härte und gleichzeitig einer sichtbaren Verletzlichkeit gibt sie ihre Figur zum Besten und fesselt so ihre Zuschauer an die wichtige und eindrucksvoll erzählte Geschichte.
Regisseur Martin Ritt („Nuts – Durchgedreht“) lässt seinen Schauspielern in diesem Drama allen Raum und lässt sie tun, was immer nötig ist, um ihre Figuren glaubhaft werden zu lassen. Neben einer Sally Field, darf ein junger, charmanter Beau Bridges als Normas Ehemann Sonny genauso punkten, wie Ron Leibman als Gewerkschaftsvertreter Reuben. Einzig die Geschwindigkeit einzelner Ereignisse und deren schnelle Abwicklung trübt den Gesamteindruck. Hier wäre mehr Zeit nötig gewesen, um restlos zu berühren und zu begeistern.
„Norma Rae“ ist insgesamt gesehen ein eindrucksvolles Zeitdokument der 70er Jahre. Überzeugend gespielt, toll fotografiert und glaubhaft inszeniert.
Wissenswertes
"Norma Rae" basiert auf wahren Begebenheiten. Die echte Norma Rae heißt Crystal Lee Sutton und es dauerte zehn Jahre bis die Weberei eine Gewerkschaft erhielt, nachdem sich die Arbeiter dafür ausgesprochen hatten. Crystal Lee Sutton starb 2009 mit nur 68 Jahren.
In der Szene, in der Sally Field als Norma Rae in einen Polizeiwagen gezwungen werden soll, wehrte sie sich so heftig, dass sie dem Schauspieler, der einen Polizisten spielte, eine Rippe brach.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Bestes Drehbuch
Gewonnene Golden Globes
Beste Schauspielerin - Drama (Sally Field)
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Bestes Drehbuch (Adaption)
Gewonnene OSCARs
Beste Hauptdarstellerin (Sally Field), Bester Titelsong ("It Goes Like It Goes")
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