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Me too - Wer will schon normal sein?
Yo también
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Regie
Antonio Naharro, Álvaro Pastor
Drehbuch
Álvaro Pastor, Antonio Naharro
Produzenten
Manuel Gómez Cardeña, Julio Medem, Koldo Zuazua
Genre Tragik-Komödie FSK 6 Filmlänge 103 min Land Spanien Kinostart 05.08.2010 DVD-Start 23.03.2011 Blu-ray-Start 23.03.2011 Verleih Lighthouse Home Entertainment |
Story
Daniel ist 34 Jahre alt und der erste Europäer mit Down Syndrom, der erfolgreich ein Studium an einer Universität abgeschlossen hat. Im Gegensatz zu vielen anderen, vom Down Syndrom Betroffenen, kann Daniel durch seine außergewöhnlich hohe Intelligenz und sein ausgeprägtes Sozialbewusstsein sogar einen ganz normalen Job antreten.
Gleich an seinem ersten Arbeitstag als Sozialarbeiter im spanischen Sevilla fällt ihm die blonde und hübsche Arbeitskollegin Laura ins Auge. Schnell freunden sich die beiden an, unternehmen Ausflüge ans Meer und genießen das Leben. Daniel ist glücklich, fehlt ihm eigentlich doch nur noch die passende Frau an seiner Seite, um seinem Lebensglück den letzten Schliff zu geben. So einfach ist es dann allerdings doch nicht: Obwohl Laura die Gefühle von Daniel zu erwidern scheint, fällt es ihr doch nicht leicht, einfach loszulassen und sich auf die neue, große Liebe einzulassen...
Schauspieler
Lola Dueñas, Pablo Pineda, Isabel García Lorca, Antonio Naharro, Joaquín Perles, Consuelo Trujillo, Ramiro Alonso, Teresa Arbolí, Pedro Álvarez-Ossorio, Ana De los Riscos, Susana Monje, Catalina Lladó
Filmkritik von Kathrin Lang
Selten wurde in den vergangenen Jahren vom Aufkeimen einer großen Liebe so wunderschön, so tragisch und so komisch zugleich erzählt. Die beiden Regisseure und Drehbuchautoren Antonio Naharro und Álvaro Pastor bringen mit ihrer Geschichte, die zunächst von den Gefühlen zwischen Laura und dem vom Down Syndrom betroffenen Daniel handelt, einen Liebesfilm hervor, der aufrichtiger kaum sein könnte. „Me too – Wer will schon normal sein?“ findet immer wieder direkte und ehrliche Worte, verliert bei all der Schonungslosigkeit jedoch niemals die Schönheit aus den Augen. Die zauberhafte Magie, die dem Film in jeder Szene anhaftet, berührt das Herz und hinterlässt damit selbst bei der Talfahrt der Gefühle stets ein wohliges Gefühl.
„Me too – Wer will schon normal sein?“ ist nicht nur eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, sondern zudem ein berührendes und ehrliches Plädoyer für die reine Menschlichkeit, die in jedem von uns wohnt und die uns letztlich alle gleich werden lässt. Jeder hat ein Päckchen zu tragen – und was heißt schon „normal sein“? Die spanische Tragik-Komödie verpackt diese Botschaft in eine außergewöhnliche Erzählung, über eine außergewöhnliche Beziehung und wird damit zu einem der schönsten Liebesfilme, die wir seit langem erleben durften.
Wissenswertes
"Me too - Wer will schon normal sein?" gewann in San Sebastian die silberne Muschel für die beste Schauspielerin (Lola Dueñas) und den besten Schauspieler (Pablo Pineda). Zudem erhielt der Film vier Nominierungen für den spanischen Filmpreis Goya und zahlreiche weitere Auszeichnungen.
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