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Straight Shooter
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Regie
Thomas Bohn
Drehbuch
Thomas Bohn
Produzenten
Joseph Vilsmaier, Hanno Huth
Genre Thriller FSK 12 Filmlänge 88 min Land Deutschland Kinostart 15.04.1999 DVD-Start 08.05.2000 Verleih Senator Film |
Story
Frank Hector wird gebraucht und zwar dringend. Weil einer seiner früheren Zöglinge, der ebenso engagierte wie treffsichere Volker Bretz, alias Straight Shooter", in Deutschland mehr oder weniger Amok läuft, benötigt die SOKO einen Mann wie Hector und lässt ihn, mittels Erpressung, nach Deutschland einfliegen. Dort nimmt er die Spur nach dem Straight Shooter auf und erfährt auch, warum er außer Kontrolle geriet. Seine kleine Tochter, Melanie, ist an Leukämie gestorben und Bretz macht das Atomkraftwerk, neben dem das Kind lebte, dafür verantwortlich. Er fordert die sofortige Abschaltung, oder es wird am jeweils anderen Morgen ein Mensch sterben. Drei Männer sind bereits tot und alle hatten sie mit dem Bau des Atomkraftwerks zu tun. Wenn Hector nicht schnellstmöglich eine heiße Spur findet, gerät vielleicht alles außer Kontrolle...
Schauspieler
Dennis Hopper, Heino Ferch, Katja Flint, Hannelore Hoger, Ulrich Mühe, Jürgen Schornagel, Bernhard Bettermann, Maximillian Beckmann, Bianca Brad, Georg Blumreiter, Klaus Czizek, Walter Gontermann, Holger von Hartlieb, Stefan Hunstein
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Drehbuchautor Thomas Bohn inszenierte mit „Straight Shooter“ seinen ersten Langfilm fürs Kino und konnte für das verfasste Script auch gleich große Namen gewinnen. Neben Katja Flint als Oberstaatsanwältin und Heino Ferch als Straight Shooter, sind auch Ulrich Mühe und US-Schauspieler Dennis Hopper zu sehen. Hopper sprach selbstredend englisch, während seine Kollegen den deutschen Text lasen und somit nicht synchronisiert wurden. Das alles wirkt das ein oder andere Mal doch sehr befremdlich, weil in diesem Krimi offensichtlich an der falschen Stelle gespart wurde und oftmals Sprecher zum Einsatz kommen, die seltsame Leistungen zum Besten geben. Hinzu kommt, dass „Straight Shooter“ durchaus langatmig und träge wirkt. Die beschworenen Actionszenen sind keine und auch der Thriller-Anteil lässt zu wünschen übrig. Zwar rettet der Schluss den Film vor der Belanglosigkeit, insgesamt gesehen ist hier, trotz der sonst guten Schauspieler, ein eher durchschnittlicher Film entstanden, der nicht in allen Belangen zu überzeugen weiß.
