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Punch-Drunk Love
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Regie
Paul Thomas Anderson
Drehbuch
Paul Thomas Anderson
Produzenten
Paul Thomas Anderson, Daniel Lupi, JoAnne Sellar
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 94 min Land USA Kinostart 17.04.2003 DVD-Start 23.10.2003 Verleih Universal Pictures |
Story
Barry Egan hat alles andere, als ein einfaches Leben. Er leitet zwar seine eigene Firma, hat im Privaten aber wenig zu lachen. Seine sieben Schwestern sind ein Geschenk des Teufels und malträtieren die geschundene Seele des schüchternen und auch irgendwie seltsamen jungen Mannes auf übelste Art und Weise. Statt eines Psychiaters sucht Barry zunächst das Gespräch mit einer Telefonsex-Angestellten, der er naiv, wie er nun einmal ist, einfach alles erzählt. Doch dann begegnet er der süßen Lena und Barry wird zu einem echten Romantiker, der den Sinn des Lebens gefunden zu haben scheint. Es scheint, als ob Barry endlich glücklich werden darf...
Schauspieler
Adam Sandler, Emily Watson, Philip Seymour Hoffman, Luis Guzmán, Lisa Spector, Ashley Clark, Mary Lynn Rajskub
Filmkritik von Thomas Ays
Dass Hollywood-Ulknudel Adam Sandler ein durchaus wandlungsfähiger und eindrucksvoller Schauspieler ist, ahnten die Fans des Mimen schon früh in seiner Karriere. Sandler schafft es nur immer wieder, anstrengende Rollen zu spielen und so nicht das Publikum zu finden, das er verdient hätte. Das ist auch im Fall von „Punch-Drunk Love“ so. Paul Thomas Anderson erschuf mit Filmen, wie „Magnolia“ mit Tom Cruise oder „Boogie Nights“ mit Mark Wahlberg überzeugende Filme mit jedoch gänzlich eigenem Inszenierungsstil. Dafür steht der Name des Regisseurs und dieses Markenzeichen ist auch völlig legitim. In „Punch-Drunk Love“ übertreibt es Anderson jedoch vollkommen und liefert eine Liebesgeschichte ab, die wegen vieler verschiedener Punkte anstrengt. Zum einen ist der Inszenierungsstil an sich bereits furchtbar nervig, zum anderen sind die Ton-Effekte und die Musik furchtbar anstrengend, was dazu führt, dass man die eindrucksvolle Leistung eines Adam Sandler nicht zu würdigen weiß – und das auch nicht will. Sicherlich hätte Anderson mit seinem Drama etwas Wichtiges zu sagen gehabt, die Botschaft kommt jedoch nicht an und die Mühe, die man sich machen müsste, um hinter die Fassade zu blicken, scheitert an der eigenwilligen Verfilmung des Amerikaners. Gleichzeitig ist hier nicht eine Figur zu sehen, die nicht an den Nerven des Zuschauers zerrt.
„Punch-Drunk Love“ ist ein besonderer Film geworden. „Besonders“ weil Anderson auch immer ein Kunstwerk, und nicht immer ein Stück bedeutendes Zelluloid abliefern möchte. Manchmal will man als Zuschauer jedoch einfach nur eine anrührende Geschichte erzählt bekommen. Ohne Wenn und Aber.

