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Oskar und die Dame in Rosa
Oscar et la dame rose
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Regie
Eric-Emmanuel Schmitt
Drehbuch
Eric-Emmanuel Schmitt
Produzenten
Philippe Godeau, Bruno Metzger, Olivier Rausin
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 105 min Land Frankreich Kinostart 07.10.2010 DVD-Start 17.02.2011 Blu-ray-Start 17.02.2011 Verleih Kinowelt |
Story
Oskar ist zehn Jahre alt, und ein Gast steht vor seiner Tür. Einer, den Menschen in dem Alter nicht zu sehen bekommen (sollten): den Tod. Oskar hat Krebs und der zeigt sich gegen jedweden Heilungsversuch resistent. Nichts hilft mehr. Oskars Eltern, vollkommen hilflos, rennen vor ihrem Sohn und der Auseinandersetzung mit ihm davon und der Junge flieht in sich selbst, redet mit niemandem mehr. Bis er eines Tages einer Dame in Rosa quasi in die Arme rennt. Sie liefert Pizza und ist alles andere als nett zu ihm. Das gefällt Oskar, und er schließt sie sofort in sein Herz. Endlich mal jemand, der keine Rücksicht auf sich und seine offenbare Situation nimmt. Ihr will er sich anvertrauen und Dr. Dusseldorf, der Arzt von Oskar, überredet Rose, die Dame in Rosa, etwas Zeit mit dem Jungen zu verbringen. Zeit, die ihm noch bleibt…
Schauspieler
Amir Ben Abdelmoumen, Michèle Laroque, Max von Sydow, Amira Casar, Mylène Demengeot, Constance Dollé, Jérôme Kircher, Simone-Elise Girard, Benoît Brière, Mathilde Goffart, Bruno Metzger, Thierry Neuvic
Filmkritik von Thomas Ays
Eric-Emmanuel Schmitt schrieb schon den Roman, der 2005 auf Deutsch erschien, und 2010 auch endlich auf die große Leinwand darf. Schmitt inszenierte seinen Stoff kurzerhand selbst und legt den unwiderlegbaren Beweis vor, dass auch Autoren in der Lage sind, wundervolle Filme zu inszenieren, die sie selbst geschrieben haben. In der Tat ist "Oskar und die Dame in Rosa" genau das geworden: wundervoll. Poetisch. Detailverliebt. Rührend. Ergreifend. Damit das Kunststück, einen solch großartigen Film entstehen zu lassen glückte, engagierte man fantastische Schauspieler, die die tiefgründigen und ergreifenden Dialoge sprechen dürfen. Amir Ben Abdelmoumen als Oskar ist eine Wucht und nicht zu toppen. Wie kann ein so kleiner Junge eine derartige schauspielerische Kraft besitzen? Unglaublich. Neben ihm ist eine nicht minder fantastische Michèle Laroque als Rose zu sehen. Die beiden Schauspieler ergänzen sich perfekt und lassen die Tränen am Ende des Films fließen.
„Oskar und die Dame in Rosa“ ist ein wunderbarer Film geworden, der den Balanceakt zwischen Tragik und Komik herausragend meistert und so seine Zuschauer tief berührt. Ein französisches Glanzstück.
"Oskar und die Dame in Rosa" ist nach "Odette Toulemonde" die zweite Regiearbeit von Eric-Emmanuel Schmitt.
