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Stargate Universe (TV-Serie) - Staffel 1
Stargate Universe - Season 1
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Regie
Andy Mikita, Peter DeLuise, William Waring, Ernest R. Dickerson, Robert C. Cooper, Alex Chapple, Félix Enríquez Alcalá, Ronn Schmidt
Drehbuch
Robert C. Cooper, Brad Wright, Carl Binder, Martin Gero, Alan McCullough, Joseph Mallozzi, Paul Mullie, Denis McGrath, Jeff Vlaming, Barbara Marshall
Produzent
John G. Lenic
Genre TV-Serie (Science-Fiction) FSK 12 Filmlänge 840 min Land USA, 2009-2010 DVD-Start 26.11.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
In der geheimen Icarus Basis versucht eine Expedition eine Verbindung mit dem neunten Chevron im Stargate herzustellen, was sich als extrem schwierig erweist. Als Dr. Rush endlich vor einem Durchbruch steht, wird die Basis von der Luzianer-Allianz angegriffen und die Menschen müssen von der Basis ausgerechnet durch das mit dem neunten Chevron geöffnete Wurmloch fliehen. Auf der anderen Seite finden sie sich auf einem dunklen, heruntergekommenen und tausende Jahre alten Antikerschiff wieder, welches fern von der Heimat zwischen den Galaxien reist. Es gestaltet sich schwer, Zugriff auf die Schiffssysteme zu erhalten. Außerdem ist es nicht möglich, die Erde anzuwählen, sodass die Gruppe gestrandet ist. Zu allem Überfluss werden die Vorräte knapp und es bauen sich Spannungen innerhalb der Crew auf…
Schauspieler
Robert Carlyle, Louis Ferreira, David Blue, Brian J. Smith, Elyse Levesque, Alaina Huffman, Jamil Walker Smith, Lou Diamond Phillips, Ming-Na, Christopher McDonald, Peter Kelamis, Bradley Stryker, Alisen Down, Patrick Gilmore, Josh Blacker, Haig Sutherland, Julia Benson, Jennifer Spence, Gary Jones, Bill Dow, Amanda Tapping, Michael Shanks, Richard Dean Anderson, Reiko Aylesworth, Rhona Mitra
Kritik von Sascha Koch
Eines der größten TV-Franchises der Welt war und ist gespalten, von dem, was man schon seit längerem als „Stargate Universe“ kannte. Millionen von Fans auf der ganzen Welt erwarteten meist skeptisch die Premiere des zweiten Spin-Offs. Gerade nach der Einstellung von „Stargate Atlantis“, welche ein schwerer Schlag für alle Begeisterten war, sollte die Zukunft des Franchise an der dritten Serie hängen und mit ihr auch eine Fülle an Erwartungen.
Diese Erwartungen konnte „Stargate Universe“ definitiv nicht erfüllen. Jedenfalls nicht alle. Bislang war „Stargate“ für sein locker leichtes, humorvolles und actionreiches Naturell bekannt, welches zwar nicht wirklich immer ernst zu nehmen war, immer aber einen hohen Unterhaltungswert besaß. Mit „Stargate Universe“ gehen die Macher nun in eine ganz andere Richtung. Düsterer, ernsthafter und dramatischer sollte es werden. Auch wenn es die Produzenten nicht hören wollen, werden hier gewisse Parallelen zu „Battlestar Galactica“ erkennbar. Dieses Ziel hatte man wohl vor Augen, als man die Abenteuer der Destiny schuf. Doch „SGU“ schießt weit übers Ziel hinaus.
Die Serie beginnt zwar ordentlich, fällt dann aber für fast eine komplette Staffel in einen Dornröschenschlaf. Der Versuch, erzählerisch stark zu sein, endete nur in einem Zustand: Langeweile. Besonders in der ersten Hälfte der Staffel nimmt sich „SGU“ fast schon unverschämt viel Zeit, um Charaktere und Story einzuführen. Letztendlich weiter kommt man aber auch nicht. Im Grunde könnte man nur die ersten fünf und die letzten fünf Minuten einer Episode sehen, ohne Elementares zu verpassen.
Da hilft leider auch kein Charakterdarsteller mit dem berühmten Namen Robert Carlyle, der sich weder in den Vordergrund noch in einen sonst schauspielerisch nennenswerten Zustand spielt. Carlyle wirkt leicht lustlos und etwas unterfordert, was vielleicht an seiner nicht allzu prächtig geschriebenen Figur liegen könnte. Auch das restliche Ensemble, in dem auch Namen wie Ming-Na zu finden sind, kann weder schauspielerisch noch charaktertechnisch etwas herausreißen.
Zwar sind die Geschichten um die Protagonisten nicht allgemein schlecht erzählt, doch fehlt einfach die gewisse Würze, die die ganze Sache spannend macht. Doch auf jeden Fall kann man dies als Anfang eines Imagewechsels bezeichnen. „Stargate“ steht nicht mehr länger nur für coole Weltraumcowboys und Fun, sondern auch für ernsthafte und dramaturgisch anspruchsvolle Science-Fiction.
Doch bei all der berechtigten Kritik muss man auch klar ein dickes Lob aussprechen. Auch wenn manchmal etwas schlafmützig, präsentiert sich „SGU“ in einem perfekten Look. Das beginnt bei den Sets, geht über die Locations und hört bei den visuellen Effekten auf. In SGU gibt es viele, qualitativ hochwertige und beeindruckende Bilder zu sehen, die Sets sind detailgetreu umgesetzt und die Kamera- und Lichttechnik ist nahezu perfekt. Von der technischen Machart her ist „Stargate Universe“ brillant in Szene gesetzt und unterstreicht hier dick und fett den Anspruch auf mehr Seriosität.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Serie entwickelt. Zumindest die zweite Staffelhälfte gab Hoffnung auf eine Leistungssteigerung. Was aber für eine zweite Staffel her muss, sind ganz klar Spannung, besser umgesetzte Figuren, interessantere Drehbücher und einfach mehr Erfahrung. Denn gerade hier scheint es bei den Produzenten zu hapern, waren sie doch bislang nur die Schöpfer seichterer Serienformate.
Insgesamt präsentiert sich das zweite Spin-Off zu schwerfällig. Technisch ist die Serie aber perfekt gelungen und das Potential ist gegeben. „Stargate“ ist ernsthafter und vor allem realistischer und menschlicher geworden und damit auch erwachsener. Das Ergebnis ist eine illustre Mischung aus "Battlestar Galactica" (Atmosphäre und Tiefgang), "Star Trek: Voyager" (Grundkonzept), "Lost" (Charakteraufbau und Erzählstil) und ein klein wenig "Stargate".
Wie auch immer es weitergeht, „SGU“ hat das Franchise gespalten und ist nicht mehr mit früheren SG-Tagen zu vergleichen.
Wissenswertes
Bei durchschnittlichen Zuschauerwerten wurde "Stargate Universe" vorzeitig von SyFy um eine weitere Staffel verlängert.
"Stargate Universe" ist nach "Stargate Atlantis" und "Stargate: SG-1" die dritte Serie, die diesen Titel trägt.
In Staffel eins sind die ehemaligen SG-1 Darsteller Richard Dean Anderson, Michael Shanks, Amanda Tapping und Gary Jones in Gastrollen zu sehen.
Im Vorfeld gab es großes Aufsehen und Protest um die Serie, da Ming-Nas Charakter der Camile Wray offenkundig lesbisch ist.
Episodenguide:
• Die Destiny (1)
• Führungskampf auf der Destiny (2)
• Rettung für die Destiny (3)
• Finsternis
• Der Flug ins Licht
• Außerirdische Invasion
• Die Rückkehr
• Die Zeitreise
• Gefahr für die Destiny
• Mordverdacht
• Weltraum
• Uneins
• Glaube
• Der genetische Code
• Verloren
• Sabotage
• Halluzinationen
• Die Luzianer-Allianz
• Feindlicher Übergriff (1)
• Feindlicher Übergriff (2)
Das Franchise umfasst folgende Serien:
"Stargate Universe" umfasst folgende Staffeln:
Stargate Universe (TV-Serie) - Staffel 1
Stargate Universe (TV-Serie) - Staffel 2
"Stargate SG-1" umfasst folgende Staffeln:
Stargate SG-1 (TV-Serie)
- Staffel 1
Stargate SG-1 (TV-Serie)
- Staffel 2
Stargate SG-1 (TV-Serie)
- Staffel 3
Stargate SG-1 (TV-Serie)
- Staffel 4
Stargate SG-1 (TV-Serie)
- Staffel 5
Stargate SG-1 (TV-Serie)
- Staffel 6
Stargate SG-1 (TV-Serie)
- Staffel 7
Stargate SG-1 (TV-Serie) - Staffel 8
Stargate SG-1 (TV-Serie) - Staffel 9
Stargate SG-1 (TV-Serie)
- Staffel 10
"Stargate Atlantis" umfasst folgende Staffeln:
Stargate Atlantis (TV-Serie) - Staffel 1
Stargate Atlantis (TV-Serie) - Staffel 2
Stargate Atlantis (TV-Serie) - Staffel 3
Stargate Atlantis (TV-Serie) - Staffel 4
Stargate Atlantis (TV-Serie) - Staffel 5
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Beste visuelle Effekte („Die Destiny“), Beste visuelle Effekte („Weltraum“)
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