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Road House
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Regie
Rowdy Herrington
Drehbuch
David Lee Henry, Hilary Henkin
Produzent
Joel Silver
Genre Action FSK 18 Filmlänge 114 min Land USA Kinostart 06.07.1989 Verleih United International Pictures |
Story
Gilt es, ein runtergekommenes Lokal wieder flott zu machen, dann holt man sich am besten den Rausschmeißer Dalton als Geschäftsführer. Auch Mr. Tilghman, der Eigentümer des „Double Deuce“ hofft auf das Dalton-Wunder und lockt den Mann in das verschlafene Jasper, Missouri. Dalton nimmt Tilghmans Angebot an und eine erste Sondierung der Lage zeigt ihm, dass auch in Jasper wohl die bekannten Hürden auf ihn warten, bis das „Double Deuce“ wieder läuft. Erst allmählich erkennt Dalton, dass das Örtchen Jasper fest in der Hand des verbrecherischen Lokalpatriachen Brad Wesley ist. Dieser erpresst die örtlichen Geschäftsleute und kontrolliert die Alkohollieferungen. Dalton ist Wesley ein Dorn im Auge, und als sich dieser auch noch an seine alte Liebe ran macht, ist Schluss mit lustig. Brad Wesley ruft den Krieg gegen Dalton aus…
Schauspieler
Patrick Swayze, Sam Elliott, Kelly Lynch, Ben Gazzara, Marshall Teague, Red West, Sunshine Parker, Jeff Healey, Kevin Tighe, John Doe
Filmkritik von Melanie Frommholz
5 Nominierungen beim Anti-OSCAR der „Goldenen Himbeere“ sprechen im Fall von „Road House“ eine deutliche Sprache. Dieser Streifen aus den 80ern hat nicht nur die Zeit nicht überstanden, sondern war auch bereits im Startjahr 1989 nicht sehenswert. Eine flache und mit Klischees überladene Geschichte gesellt sich zu stereotypen Figuren. Die Schauspieler liefern durch die Bank weg keine überzeugende Leistung ab und auch die „nette“ Oben-ohne-Ansicht von Patrick Swayze dann und wann kann nicht darüber hinweg trösten, dass der Story Anspruch, Action und Unterhaltungswert fehlen. Einzig Sam Elliott vermag seiner Figur Wade Garrett eine gewisse Glaubwürdigkeit zu verleihen. Swayze, der mit der Rolle des Dalton nach seinem „Dity Dancing“-Erfolg augenscheinlich ein härteres Image aufbauen wollte, fehlt hingegen die Strahlkraft, um die einfallslose Filmhandlung aufzuwerten. Mit seinen Schlägereien und Ansichten von nackten Brüsten zielt „Road House“ auf ein testosterongeladenes, junges, männliches Publikum ab. Aber auch die hätten sich bestimmt über ein wenig bessere Dialoge und eine weniger vorhersehbare Story sicherlich gefreut.
"Road House" erhielt fünf Nominierungen beim Anti-OSCAR der "Goldenen Himbeere". Unter anderem für den schlechtesten Film, die schlechteste Regie und für Patrick Swayze als schlechtesten Darsteller.